31.10.2015, 17:40 Uhr

Arbeiten, wo andere Urlaub machen Commerzbank und Nationalpark suchen Umweltpraktikanten

Die Commerzbank-Umweltpraktikantin Stefanie Jessolat (Mitte) mit Kindern bei der Sommer-Rallye 2015 im Waldspielgelände Spiegelau im Nationalpark Bayerischer Wald. Foto: Alice Alteneder, NPV BWDie Commerzbank-Umweltpraktikantin Stefanie Jessolat (Mitte) mit Kindern bei der Sommer-Rallye 2015 im Waldspielgelände Spiegelau im Nationalpark Bayerischer Wald. Foto: Alice Alteneder, NPV BW

Praxiserfahrung unter freiem Himmel sammeln: Bereits zum 26. Mal vergibt die Commerzbank das gleichnamige Umweltpraktikum an Studierende.

BAYERISCHER WALD Es handelt sich dabei um eine Kooperation zwischen der Bank und 25 Schutzgebieten in ganz Deutschland mit 70 verschiedenen Einsatzstellen. Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen können sich bis 15. Januar unter anderem auch beim Nationalpark Bayerischer Wald bewerben. Fünf Praktikumsplätze werden allein im Park angeboten, etwa im Wildniscamp am Falkenstein, in der grenzüberschreitenden Bildungsarbeit oder bei der Koordination von Sonderveranstaltungen der Nationalparkverwaltung. Freiwillige Praktika sind dabei auf drei Monate beschränkt, Pflichtpraktika dürfen bis zu sechs Monate dauern. Die Commerzbank unterstützt die Umweltpraktikanten in dieser Zeit mit einem monatlichen Entgelt von 255 Euro netto. Außerdem werden die Kosten für eine vom Nationalpark gestellte Unterkunft übernommen.

Ende März findet außerdem ein Einführungsseminar im Bayerischen Wald statt. Dann treffen sich alle frischgebackenen Commerzbank-Umweltpraktikanten aus ganz Deutschland, können sich über ihre neuen Praktikumsstellen und mit ehemaligen „Commerzis“ austauschen. Die Umweltpraktikanten des Nationalparks Bayerischer Wald nehmen anschließend an einer Waldführer-Schulung teil, bei der tiefergehendes Wissen über den Nationalpark und Hintergründe zur zukünftigen Praktikumsstelle vermittelt werden. Der Nationalpark übernimmt also die komplette fachliche Einarbeitung. Voraussetzungen für das „Open-Air-Semester“ sind ein großes Interesse an der Natur und Spaß an der Arbeit im Freien.

Außerdem sollten sich Interessierte am Ende ihres Bachelor-Studiums befinden oder den Bachelor bereits erworben haben. Der Studiengang ist dagegen nebensächlich: Neben angehenden Forstingenieuren und Geographen waren auch schon Studierende der Betriebs- und Volkswirtschaft als Umweltpraktikanten im Nationalpark im Einsatz. Bis zum 15. Januar können sich Naturfreunde auf HIER bewerben. Das Praktikum soll vor allem bei der späteren Berufswahl helfen. Schließlich setzen sich die Studierenden während ihres Umweltpraktikums mit nachhaltiger Entwicklung auseinander und vermitteln diese in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung und Besucherbetreuung.


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