11.12.2012, 14:01 Uhr

Energiewende in Waldkraiburg Geothermie: Die Wärme geht nun ans Netz

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Die Stadtwerke feierten im ehemaligen Bohrgelände in Pürten den Abschluss eines erfolgreichen Jahres

WALDKRAIBURG Der forcierte Ausbau des Fernwärmenetzes seit Frühjahr, ein erfolgreicher Start der Kundengewinnung mit über 80 Prozent Anschlussgrad und die weitgehende Fertigstellung der Energiezentrale seien wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einer flächendeckenden Fernwärmeversorgung, so Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Weigl. „Die spannensten Monate auf diesem Gelände liegen hinter uns”, beont Weigl mit Verweis auf die Bohrarbeiten zwischen August 2010 und März 2011. Trotzdem bleibt dieser Platz weiterhin ein zentraler Ort der Fernwärmeversorgung, denn hier ist mit der Energiezentrale zwischenzeitlich die Herzkammer des Waldkraiburger Geothermieprojekts entstanden. In Pürten wird die Wärme aus dem Thermalwasser per Wärmetauscher an das Wasser im Fernwärmenetz übergeben und anschließend mittels starker Pumpen zu den Häusern der Abnehmer transportiert.

Als Hauptredner des Festaktes trat der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber auf, der die Risikobereitschaft der Waldkraiburger würdigte.


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