05.10.2012, 00:00 Uhr

Endlich ist es so weit Bahn frei für den Verkehr in Altdorf

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Ein großer Tag für die Marktgemeinde Altdorf, denn ab heute muss der Verkehr nicht mehr mitten durch den Ort fahren.

LANDSHUT Seit Jahrzehnten wurde diskutiert und geplant. Zähe Verhandlungen mit Grundstückseignern zogen sich hin, aber „ab heute gehört das alles der Geschichte an“, betont Landrat Josef Eppeneder. Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Freitag die Nordumgehung Altdorf feierlich für den Verkehr freigegeben. Zahlreiche Menschen waren am Vormittag zum Kreisverkehrsplatz am Nordfriedhof gekommen, um bei der Eröffnung der Strecke dabei zu sein.

Zunächst begrüßte Eppeneder die Gäste, unter anderem Regierungspräsident Heinz Grunwald, den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag Erwin Huber und natürlich Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier sowie Gerd Steinberger in Vertretung für Oberbürgermeister Hans Rampf. Auch zahlreiche Bezirks- und Kreisräte waren erschienen. Nicht zuletzt dankte Eppeneder in seiner Ansprache den Grundstückseigentümern, die die Umsetzung der Nordumgehung erst ermöglicht hätten.

Rund 12.000 Kraftfahrzeuge seien bisher täglich durch die Marktgemeinde Altdorf gefahren, darunter natürlich zahlreiche Lastwagen und Transporter. Dies hätte, so Eppeneder, eine nicht unerhebliche Belästigung und auch Gefahr für die Anwohner bedeutet. Durch die Nordumgehung, ein Projekt, das insgesamt 8,6 Millionen Euro gekostet hat, soll nun also vor allem der Ortskern von Altdorf entlastet werden.

Erwin Huber bezeichnete ein gutes Verkehrsnetz als unerlässlich für eine positive wirtschaftliche Entwicklung und betonte, die Attraktivität Landshuts für Unternehmen. Dass der Landkreis Landshut in den letzten 40 Jahren ein Bevölkerungswachstum von 50% erfahren hätte, sei ein untrügliches Zeichen dafür.

Auch Altdorfs Erster Bürgermeister, Helmut Maier, bedankte sich bei den Anwohnern für die Bereitschaft der Grundstücksabgabe und wünschte den Altdorfern ab sofort mehr Ruhe vor dem Verkehr, die sie sich wirklich verdient hätten. Nachdem Pfarrerin Christine Stöhr und Pfarrer Richard Bayer die Nordumgehung gesegnet hatten, war es dann so weit: Das Band wurde feierlich durchschnitten und die Nordumgehung für den Verkehr endgültig geöffnet.


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