08.01.2020, 12:12 Uhr

Kein Durchkommen Falschparker erschweren auch dem Winterdienst in Landshut die Arbeit

Ein Winterdienstfahrzeug des Staatlichen Bauamts in Landshut. (Foto: Staatliches Bauamt Landshut)Ein Winterdienstfahrzeug des Staatlichen Bauamts in Landshut. (Foto: Staatliches Bauamt Landshut)

Nicht nur die Feuerwehr leidet in Landshut unter den notorischen Falschparkern. Auch der Winterdienst hat seine Probleme, wie die Stadt jetzt berichtet.

LANDSHUT „Eine Durchfahrtsbreite von mindestens drei Metern ist nötig, um den Einsatzfahrzeugen auch in schmalen Straßen das Durchkommen zu ermöglichen“, sagt der Sprecher der Stadt, Johannes Viertelböck.

Schnee ist in diesem Winter zwar bisher Mangelware, dennoch hat der Winterdienst auch in Landshut alle Hände voll zu tun. Weil die Temperaturen zumindest nachts regelmäßig unter null Grad sinken, sind die Straßen gerade im morgendlichen Berufsverkehr wegen überfrierender Nässe oder gefrierenden Nebels oft glatt. Dann müssen die Mitarbeiter der Bauamtlichen Betriebe mit ihren Streufahrzeugen ausrücken. Aus aktuellem Anlass weist die Stadt Landshut darauf hin, dass für die Einsatzfahrzeuge auch in schmalen Straßen unbedingt mindestens die Durchfahrbreite frei gehalten werden muss. Ansonsten ist ein Durchkommen für den Winterdienst nicht möglich.

Straßen, die für den Winterdienst durch falsch parkende Fahrzeuge blockiert und damit unerreichbar sind, können weder geräumt noch gestreut werden. In solchen Fällen kann die Stadt auch die Verkehrssicherungspflicht nicht gewährleisten. Probleme ergeben sich insbesondere dann, wenn Kreuzungen zugeparkt oder bestehende Haltverbote missachtet werden.

Die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestdurchfahrtsbreite ist indes nicht nur wichtig, um dem Winterdienst die Arbeit zu ermöglichen, sondern ist auch für die Feuerwehr unverzichtbar. Die Stadt Landshut bittet deswegen alle Verkehrsteilnehmer, sich schon im eigenen Interesse an die entsprechenden Vorschriften zu halten.


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