25.07.2019, 10:37 Uhr

Es bleibt immer noch sehr trocken Wegen sehr hoher Waldbrandgefahr erneut Luftbeobachtung

Von Freitag bis Montag gibt es wieder Beobachtungsflüge in Niederbayern. (Foto: pm)Von Freitag bis Montag gibt es wieder Beobachtungsflüge in Niederbayern. (Foto: pm)

Aufgrund der derzeitig anhaltenden Trockenheit und der sehr hohen Waldbrandgefahr ordnet die Regierung von Niederbayern Beobachtungsflüge über das kommende Wochenende an. Die Flüge werden von Freitag bis Montag in den Nachmittagsstunden, also zu den höchsten Gefährdungszeiten, stattfinden, wie die Regierung von Niederbayern in einer Pressemitteilung bekannt gibt.

LANDSHUT Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.

Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle, Eggenfelden, Vilshofen und Arnbruck.

Folgende Routen werden geflogen:

Flugroute A 1:

Straubing-Wallmühle – Abensberg – Landshut-Ellermühle - Velden – Aich – Ergoldsbach – Hankofen – Gangkofen – Eggenfelden – Simbach a. Inn – Asenham – Osterhofen – Steinach – Straubing-Wallmühle

Flugroute A 2:

Straubing-Wallmühle – Abensberg – Landshut-Ellermühle – Velden - Aich – Dirnaich – Eggenfelden – Simbach a. Inn – Asenham – Osterhofen – Hengersberg – Schaufling – Egg – Steinach – Straubing-Wallmühle

Flugroute B:

Arnbruck-Zellertal – Wiesenfelden – Gotteszell – Vilshofen –Pocking – Salzweg - Untergriesbach – Altreichenau – Mauth – Zwiesel – Arnbruck-Zellertal

Flugroute B 1:

Arnbruck-Zellertal – Wiesenfelden – Gotteszell – Regen – Perlesreut – Vilshofen – Pocking – Salzweg – Untergriesbach - Altreichenau – Mauth – Zwiesel – Arnbruck-Zellertal

Nach anderen Regierungsbezirken habe die extreme Trockenheit nun auch Niederbayern erreicht, obwohl der Bayerische Wald insgesamt kühler und feuchter sei als andere Landesteile und zum anderen der Wald im tertiären Hügelland südlich der Donau aufgrund der vorherrschenden Lehmböden eher gut wasserversorgt sei, heißt es von Seiten der Regierung. Zudem würden in Niederbayern Brände auch ohne Flugzeug aufgrund der zersplitterten Waldstruktur und der dichten Besiedelung in der Regel schnell entdeckt.


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