27.06.2019, 13:58 Uhr

Bahn mit den ersten Zahlen zufrieden Eine halbe Million Fahrgäste haben den Flughafenexpress genutzt

Seit gut einem halben Jahr fährt der Flughafenexpress, die Deutsche Bahn ist zufrieden. (Foto:  Deutsche Bahn AG)Seit gut einem halben Jahr fährt der Flughafenexpress, die Deutsche Bahn ist zufrieden. (Foto: Deutsche Bahn AG)

Mit dem Zug zum Flug: Im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, verbindet der Flughafenexpress seit rund einem halben Jahr Regensburg und Landshut im Stundentakt mit der weiten Welt. Die Fahrtzeit zum Flughafen München beträgt ab Regensburg rund eineinviertel Stunden und ab Landshut circa 30 Minuten. Der erste Zug verlässt Regensburg bereits um 3.18 Uhr und in der Gegenrichtung ist die letzte Abfahrt am Münchner Flughafen um 0.28 Uhr.

LANDSHUT/MÜNCHEN Sieben Fahrzeuge der bewährten elektrischen Baureihe ET 442 bilden die Fahrzeugflotte des Flughafenexpress. Um den Bedürfnissen der Flugreisenden optimal gerecht zu werden, stattet DB Regio Bayern derzeit die Fahrzeuge mit zusätzlichen Gepäckracks aus, teilt die Deutsche Bahn am Donnerstag mit. Diese werden die Fahrgäste über die gesamte Fahrzeuglänge verteilt vorfinden. Der Umbau ist bereits im Gange, sodass zum Start der Sommerferien die Fahrzeuge über zusätzlichen Stauraum für Gepäck verfügen.

Seit dem Start im Dezember 2018 haben bis einschließlich Mai bereits über eine halbe Million Flugreisende und Pendler den Flughafenexpress genutzt. „Für die Startphase bin ich mit den bisherigen Reisendenzahlen sehr zufrieden. Es handelt sich beim Flughafenexpress um einen neuen Verkehr und somit rechne ich noch mit einem deutlichen Reisendenzuwachs“, so Hansrüdiger Fritz, Vorsitzender der Regionalleitung Bayern der DB Regio.

„Der Flughafenexpress weist eine durchschnittlich gute Betriebsqualität auf, obwohl die Linie auch durch den vielbefahrenen Bahnknoten Regensburg fährt und einen infrastrukturellen Engpass darstellt. So betrug der Anteil pünktlicher Züge in den letzten Monaten rund 92 Prozent. Einzelne Verspätungsursachen konnten zum Beispiel durch die Änderung der Gleisbelegung im morgendlichen Schülerverkehr beseitigt werden. Die übrigen Parallelverkehre im weiteren Streckenverlauf werden durch den Flughafenexpress nicht beeinträchtigt“, so die Pressemitteilung der Bahn.

Um die Attraktivität des Flughafenexpress zu steigern, plant die BEG umfangreiche Angebotsausweitungen zum kommenden Fahrplanwechsel. „So verlängert eine zusätzliche Pendlerfahrt am frühen Morgen, gegen drei Uhr ab Landshut zum Flughafen die heutige Betriebszeit. Darüber hinaus werden abendliche Taktlücken in beiden Richtungen geschlossen“, erläutert Thomas Prechtl, Sprecher der Geschäftsführung der BEG. Im Vorgriff darauf fährt bereits seit 16. Juni ein Bus um 23.28 Uhr vom Flughafen nach Landshut. „Derzeit lassen wir auch weitere an uns herangetragene Anliegen zu zusätzlichen Halten frühmorgens auf ihre Umsetzbarkeit prüfen“, führt Prechtl weiter aus.


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