21.05.2019, 20:12 Uhr

Maßnahme wegen des hohen Isarpegels Stadtwerke bauen vorsorglich Hochleistungspumpe auf

Beim Juni-Hochwasser 2013 war der Landshuter Stadtteil Mitterwöhr stark betroffen. (Foto:  Tobias Grießer)Beim Juni-Hochwasser 2013 war der Landshuter Stadtteil Mitterwöhr stark betroffen. (Foto: Tobias Grießer)

Landshut macht sich auf eine harte Nacht gefasst: Am heutigen Dienstag, 21. Mai, stellten die Stadtwerke Landshut präventiv eine mobile Hochleistungspumpe an der Troppauer Straße auf.

LANDSHUT Weil das Wasserwirtschaftsamt vor Überschwemmungen in bebauten Gebieten warnt und die Isar im Bereich Landshut in der Nacht zum Mittwoch voraussichtlich Meldestufe drei erreichen soll sowie ein Anstieg des Grundwasserspiegels und weitere Regenfälle erwartet werden, haben die Stadtwerke die Pumpe vorsorglich aufgebaut, die Stadtwerke-Pressesprecherin Susanne Franck mitteilt.

Bei der Brücke an der Konrad-Adenauer-Straße befindet sich der Auslauf eines Ableitungskanals von der Breslauer Straße. Von diesem aus wird bei Starkregen-Ereignissen mechanisch gereinigtes Wasser in die Isar abgeleitet, um den Stauraumkanal zu entlasten. Die Isar drückt bei Hochwasser allerdings gegen die Auslaufklappe, sodass der freie Abfluss des mechanisch gereinigten Wassers stark eingeschränkt ist.

Die Pumpe unterstützt dabei, einen Teil des Wassers aus dem Ableitungskanal in 3,50 Meter Tiefe anzusaugen und es über vier Druckleitungen direkt neben dem Auslaufbauwerk in die Isar zu pumpen – 300 Liter pro Sekunde schafft die Pumpe zusätzlich zur regulären Entlastung des Kanals.


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