18.04.2019, 22:51 Uhr

„Bereicherung für die Kulturstadt“ So soll das Landshuter Stadttheater 2025 aussehen


Das Stadtratsplenum hat im Rahmen seiner jüngsten Sitzung die Planungsleistungen für die Generalsanierung und Erweiterung des Stadttheaters Landshut an das Architekturbüro „bächlemeid architekten“ aus Konstanz sowie an das Büro Stötzer Landschaftsarchitekten aus Freiburg vergeben. Grundlage dieser Entscheidung war der erste Preis des von der Stadt durchgeführten Architektenwettbewerbs.

LANDSHUT Das Preisgericht hatte sowohl das städtebauliche Konzept als auch die architektonische Gestaltung des Siegerentwurfs sehr positiv bewertet. So werde die Wittstraße durch die differenzierte straßenräumliche Situation aufgewertet, lobten die Juroren. Aber auch durch seine guten Funktionsabläufe und die interessante Raumgestaltung konnte der Entwurf überzeugen.

Dieser nimmt nach Ansicht des Preisgerichts darüber hinaus nicht nur städtebaulich, sondern auch in Bezug auf die Fassaden angemessen Rücksicht auf den Bestand des Bernlochner-Komplexes und führe diesen „zu einem großen Ganzen zusammen“. Die kompakte Form lasse außerdem einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Bau erwarten. Und bei der Denkmalpflege konnte der Entwurf ebenfalls punkten, da die Eingriffe in die historische Bausubstanz des denkmalgeschützten Anbaus gering ausgefallen sind.

Wie das neue Stadttheater aussehen und wie es sich in die Umgebung einfügen könnte, davon vermitteln sogenannte Renderings – also virtuelle dreidimensionale Darstellungen – einen guten Eindruck.

Oberbürgermeister Alexander Putz sieht das Preisgericht, dem auch er selbst angehörte, durch die Bilder bestätigt: „Der Siegerentwurf schafft meines Erachtens die mit einem solchen Projekt stets verbundene, schwierige Gratwanderung: Einerseits wird mit der bestehenden Bausubstanz sensibel umgegangen, andererseits werden, wie wir es erhofft haben, zeitgemäße architektonische Akzente gesetzt. Das neue Stadttheater wird an seinem angestammten Platz im Bernlochner-Komplex in jeder Hinsicht eine Bereicherung für die Kulturstadt Landshut sein.“


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