01.02.2019, 14:33 Uhr

Josef Seidl und Max Wimmer geehrt Verfassungsmedaille für zwei Landkreis-Bürger

Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier gratulierten den geehrten Josef Seidl (2.v.re.) und Max Wimmer (2.v.li.) zur Verfassungsmedaille in Silber. (Foto: pm)Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier gratulierten den geehrten Josef Seidl (2.v.re.) und Max Wimmer (2.v.li.) zur Verfassungsmedaille in Silber. (Foto: pm)

Die Bayerische Verfassungsmedaille in Silber wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich „besonders“ um die Verfassung des Freistaates Bayern verdient gemacht haben. Mit Josef Seidl aus Kumhausen und Max Wimmer aus Ahrain erhielten zwei Landkreisbürger diese Auszeichnung aus den Händen der Landtagspräsidentin Ilse Aigner im Rahmen eines Festaktes im Bayerischen Landtag.

MÜNCHEN/LANDKREIS LANDSHUT Mit dieser exklusiven Auszeichnung will der Bayerische Landtag denjenigen Bürgerinnen und Bürgern des Freistaats Dank sagen, die sich aktiv für die Werte der Bayerischen Verfassung engagieren und damit beweisen, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, diese mit Leben zu erfüllen.

Einer der so hoch Geehrten ist Josef Seidl. Ausgezeichnet wurde Seidl dafür, dass er seit Jahrzehnten durch sein vielfältiges kommunalpolitisches und ehrenamtliches Engagement zur vorbildlichen Entwicklung seiner Heimat beiträgt: Schon seit Beginn der 1970er Jahre hat er sich für die CSU im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Kumhausen sowie im Kreistag des Kreistages des Landkreises Landshut eingebracht. Beide Gremien prägte er durch seine jahrzehntelange Zugehörigkeit und sein großes Engagement.

Von 1991 bis 2008 war Seidl zudem stellvertretender Landrat des Landkreises Landshut. Besonders am Herzen lag ihm die Förderung der jungen Generation, weswegen er sich etwa erfolgreich für die Einrichtung eines Gymnasiums in der Trägerschaft des Landkreises einsetzte, das 2013 in Ergolding realisiert werden konnte. Darüber hinaus hat sich Josef Seidl Verdienste um die Pflege der bayerischen Kultur erworben. So ist er Gründungsmitglied und seit 2013 Ehrenvorsitzender des Bayerischen Cimbern-Kuratoriums e.V., das sich sowohl für die Förderung der in der italienischen Provinz Trient beheimateten und auf bayerische Wurzeln zurückgehende Sprache der Minderheit der Cimbern einsetzt sowie den kulturellen Austausch mit der Region pflegt.

Mit Max Wimmer wurde ein weiterer Landkreis-Bürger ausgezeichnet. Der Ahrainer ist seit fünf Jahrzehnten kommunalpolitisch und in zahlreichen Ehrenämtern und Vereinen engagiert. So war er bereits in jungen Jahren im Vorstand der Katholischen Landjugend Ahrain und im Landkreis Landshut aktiv. 1972 wurde er als damals jüngstes Mitglied erstmals in den Gemeinderat der damaligen Gemeinde Ohu (heute Essenbach) gewählt. Dem Marktgemeinderat Essenbach gehört er bis heute ohne Unterbrechung an.

Zehn Jahre lang war Wimmer zweiter Bürgermeister der Gemeinde Essenbach sowie von 2002 bis 2008 stellvertretender Landrat im Landkreis Landshut. Ferner ist Wimmer seit vielen Jahren in mehreren Aufsichtsgremien vertreten, etwa seit 1976 im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Essenbach e.G., dessen Vorsitzender er seit 1987 ist. Darüber hinaus ist Max Wimmer seit über 40 Jahren in zahlreichen Vereinen engagiert, etwa beim VdK Essenbach, mehreren Freiwilligen Feuerwehren und Waldbauernvereinigungen sowie als Gründungsmitglied beim Partnerschaftsverein Essenbach-Savigneux.

„Als Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut freue ich mich sehr, dass zwei so vorbildlich engagierte Bürger unserer Heimatregion mit der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber ausgezeichnet worden sind. Diese Anerkennung ihres seit Jahrzehnten geleisteten Engagements haben sich Josef Seidl und Max Wimmer mehr als verdient“, betonte Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier am Rande des Festaktes im Maximilianeum.


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