22.11.2018, 14:12 Uhr

Klima schützen und Geld sparen Die Stadt Landshut setzt auf neun Blockheizkraftwerke

Durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken sparte die Stadt im vergangenen Jahr mehr als 114.500 Kilogramm CO2 ein. (Foto:  Stadt Landshut)Durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken sparte die Stadt im vergangenen Jahr mehr als 114.500 Kilogramm CO2 ein. (Foto: Stadt Landshut)

Die ersten Schneeflocken und glatte Straßen sind das untrügliche Zeichen dafür, dass die neue Heizsaison begonnen hat. Die Stadt Landshut setzt bei der Wärmeversorgung ihrer Liegenschaften seit vielen Jahren verstärkt auf den Einsatz von energieeffizienten Blockheizkraftwerken (BHKW). Insgesamt neun dieser Anlagen sind mittlerweile in Betrieb.

LANDSHUT Das tut vor allem der Umwelt gut: Insgesamt wurden in den neun BHKWs der Stadt nach Angaben des Amts für Gebäudewirtschaft im Vorjahr rund 114.500 Kilogramm des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 eingespart. Aber auch finanziell lohnten sich die Kraftwerke, denn die Stadt erhielt einerseits eine Energiesteuererstattung von immerhin knapp 7.300 Euro und produzierte andererseits in den Anlagen nicht nur Wärme, sondern auch Strom – der weitgehend in den städtischen Gebäuden verbraucht werden konnte.

Besonders stark ließ sich der CO2-Ausstoß durch die BHKWs im Rathaus II reduzieren, und zwar um insgesamt fast 30.000 Kilogramm. Die ältere der beiden Anlagen ist seit Herbst 2012 in Betrieb, die zweite kam erst im Oktober 2017 dazu. Ebenfalls mehr als 20.000 Kilogramm CO2-Einsparungen ermöglichte das BHKW der Staatlichen Realschule. BHKWs setzt die Stadt außerdem im Rathaus in der Altstadt, in der Grundschule Carl-Orff, in den Kindergärten St. Pius und Kastanienburg sowie in einem großen Wohnhaus an der Watzmannstraße ein. Die neueste Anlage wurde Mitte Dezember 2017 in der Grund- und Mittelschule St. Nikola in Dienst gestellt.

Oberbürgermeister Alexander Putz sieht die Stadt damit auf dem richtigen Weg: „Die Bilanz 2017 beweist, dass der Einsatz von Blockheizkraftwerken sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Gründen sinnvoll ist.“ Bei Neubauten und anstehenden Generalsanierungen von städtischen Gebäuden müsse deswegen stets geprüft werden, ob sich die Installation weiterer BHKWs rechne, so Putz. „Wo das der Fall ist, sollten wir auf diese klimafreundliche Heizmöglichkeit setzen.“


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