23.02.2018, 10:14 Uhr

Landshuter Feuerwehr kämpft mit hoher Belastung Viele Tote, Verletzte und dann noch die Landshuter Hochzeit

Die Landshuter Feuerwehr bei einem Einsatz. (Foto: FFW)Die Landshuter Feuerwehr bei einem Einsatz. (Foto: FFW)

Das Jahr 2017 war nicht leicht für die Landshuter Feuerwehr. 1.161 Einsätze hatten die Retter zu bewältigen. Das sind zwar in etwa gleich viele Fälle wie im Vorjahr. Die Belastung auf die Aktiven im Freiwilligen Dienst war aber ungleich höher. Bei Bränden, Verkehrsunfällen und medizinischen Notfällen waren insgesamt zwölf Todesopfer zu beklagen, dazu kamen mehrere Dutzend teils schwer verletzte Personen. Das geht auch am stärksten Feuerwehrmann nicht spurlos vorüber. Und dann war da auch noch die Landshuter Hochzeit.

LANDSHUT Zusätzlich zu dem gravierenden psychischen Stress im Jahr 2017 kam die Belastung durch die vielen Stunden der Vorplanung und Abstimmung für die LaHo. Während des Mittelalterfestes wurden zusätzlich mehrere Tausend Arbeitsstunden geleistet. Erschwerend hinzu kommt für die aktiven Einsatzkräfte, dass große Teile der Bevölkerung die Feuerwehr mittlerweile als eine Art „Rund-um-die-Uhr-Service“ in nahezu allen Lebenslagen sehen. Die Helfer müssen deshalb immer häufiger zu Einsätzen ausrücken, die nichts mit Brand- und Unfallhilfe zu tun haben.

In 246 Fälle handelte es sich bei den Einsätzen übrigens um Fehlalarme.


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