06.12.2017, 09:37 Uhr

Preisexplosion 3.610 Euro pro Quadratmeter in Landshut

Die gotische Altstadt mit Giebelhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert zieht viele Menschen an. Das wirkt sich auch auf die Immobilienpreise aus.Foto: kr (Foto: kr)Die gotische Altstadt mit Giebelhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert zieht viele Menschen an. Das wirkt sich auch auf die Immobilienpreise aus.Foto: kr (Foto: kr)

Wer gerade in Landshut eine Wohnung kauft, zahlt im Schnitt 3.610 Euro pro Quadratmeter und somit 66 Prozent mehr als noch vor 5 Jahren. Das zeigt der neueste Marktbericht des Portals „immowelt.de“. Landshut ist damit in der Rangliste der teuersten Mittelstädte ganz oben mit dabei.

LANDSHUT Landshut gehört zu den Mittelstädten mit der höchsten Kaufpreissteigerung. Am größten war sie in Rosenheim – hier kletterten die Preise seit 2012 um 79 Prozent. Das zeigt eine Auswertung von immowelt.de, in der die Kaufpreise der 108 deutschen Städte mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern verglichen wurden. Die teuerste aller untersuchten Städte ist Konstanz. Der Quadratmeter kostet hier 4.480 Euro.

Hinter Konstanz auf Platz 2 der teuersten Städte folgt Rosenheim. Die starken Anstiege in den letzten 5 Jahren haben dazu geführt, dass der Quadratmeter inzwischen 3.840 Euro kostet. Danach folgen Tübingen (3.650 Euro) und Landshut (3.610 Euro) auf den Plätzen 3 bis 4. Das hessische Bad Homburg (3.360 Euro) und Meerbusch (2.950 Euro) in NRW sind die einzigen Städte in den Top 10, die nicht in Bayern oder Baden-Württemberg liegen. Zu den günstigsten Gemeinden gehören neben Plauen die ostdeutschen Städte Görlitz (580 Euro), Gera (700 Euro), Zwickau (750 Euro). Ansonsten ist nur im niedersächsischen Goslar (770 Euro) der Quadratmeter für unter 1.000 Euro zu haben.


0 Kommentare