30.11.2017, 08:34 Uhr

Fliegerbombe Jetzt beginnt die Entschärfung


Der Fund einer Fliegerbombe sorgte am Donnerstag in Landshut für einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften.

LANDSHUT 462 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Rettungskräfte gingen von Haus zu Haus und brachten die Anwohner zu einem Sammelpunkt. Darunter waren auch ältere Menschen, die Hilfe brauchten. Sie wurden in ein Ausweichquartier im Hans-Leinberger-Gymnasium gebracht. Der Fundort der Bombe wurde für die Entschärfung in einem Umkreis von 150 Metern abgeriegelt. Dafür wurde auch die Luitpodstraße in Landshut zwischen Hauptbahnhof und Rennweg komplett gesperrt, ebenso die Rupprechtstraße mit Nebenstraßen.

Die Entschärfung selbst wird sich bis Mittag hinziehen. Der Sprengmeister muss die Fliegerbombe erst in eine stabile Lage bringen, um sie gefahrlos unschädlich machen zu können. Für den Fall der Fälle steht ein Großaufgebot an Rettungskräften auf einem nahen Parkplatz bereit. Der nahe Bahnhof ist von den Absperrmaßnahmen nicht betroffen.

Hinweis: Der Artikel wird laufend aktualisiert.

Diese Straßen werden während der Entschärfung gesperrt:

Luitpoldstraße zwischen Hauptbahnhof und dem Rennweg

Rupprechtstraße mit Nebenstraßen (z.B. Hofangerweg, Herzog-Wilhelm-Straße)

Die Nikolastraße und die Seligenthaler Straße bleiben offen.

Update: Laut einer Twitter-Meldung der Polizei kam es zu Problemen bei der Evakuierung. Obwohl in einigen Wohnungen in der Gefahrenzone die Fenster geöffnet waren, machte den Beamten niemand auf. Mittlerweile sind aber alle Wohnungen geräumt. Der Luftraum wurde auch gesperrt. Auch die Einsatzkräfte gehen jetzt in Deckung.


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