25.04.2017, 17:42 Uhr

Bundestrainer Marco Sturm hat seinen WM-Kader festgelegt Eishockey-WM: Tobias Rieder dabei, Nico Krämmer bleibt daheim

NHL-Star Tobias Rieder (Mi.) ist bei der Eishockey-WM dabei. Foto: Christian FölsnerNHL-Star Tobias Rieder (Mi.) ist bei der Eishockey-WM dabei. Foto: Christian Fölsner

Tobias Rieder soll der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft zu einer gelungenen Heim-Weltmeisterschaft verhelfen. Der gebürtige Landshuter, der seit 2014 für die Arizona Coyotes in der NHL stürmt, gehört zum endgültigen Kader für die WM in Köln und Paris (5. bis 21. Mai).

KÖLN/LANDSHUT Aber der 24-Jährige ist nicht der Einzige mit Landshuter Vergangenheit: Auch Felix Schütz (Rögle BK) und Gerrit Fauser (Grizzlys Wolfsburg), der Stiefsohn von Franz Steer, spielten schon für den EVL und haben am Gutenbergweg große Schritte in ihrer Entwicklung gemacht.

Mit insgesamt sieben Finalisten aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL), einem Schweizer Meister sowie drei NHL-Stars geht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in ihre letzte Vorbereitungswoche auf die Heim-WM. „Wir wollen die kommenden Tage nutzen, um in den WM-Rhythmus zu kommen“, sagte Bundestrainer Marco Sturm, ebenfalls ehemaliger EVL-Spieler.

Für die beiden Heimspiele gegen Lettland (30. April/1. Mai, live bei Sport1) in Bietigheim und Ravensburg nominierte Sturm mit Keeper Danny aus den Birken, Verteidiger Konrad Abeltshauser sowie den Angreifern Yannic Seidenberg, Dominik Kahun und Brooks Macek gleich fünf Meisterspieler des EHC Red Bull München. Von Vizemeister Grizzlys Wolfsburg stoßen zudem Torhüter Felix Brückmann und eben Stürmer Gerrit Fauser zum Team.

Neben Tobias Rieder (Arizona Coyotes), der bereits in der Vorwoche die Nationalmannschaft verstärkte, werden mit Torwart Thomas Greiss und Verteidiger Dennis Seidenberg (beide New York Islanders) zwei weitere NHL-Stars im Kreise der Nationalmannschaft erwartet. Wieder dabei ist auch „Schweiz-Legionär“ Justin Krueger. Der Defensiv-Akteur vom europäischen Zuschauer-Krösus SC Bern konnte den Meistertitel in der NLA ebenso verteidigen wie seine Nationalmannschafts-Teamkameraden aus München. Krueger hatte die letzte WM sowie die Olympia-Qualifikation aufgrund von Verletzungen absagen müssen.

„Wie immer ist mir die Entscheidung, Spieler streichen zu müssen, nicht leicht gefallen. Die Jungs, die nicht mehr dabei sind, haben während der Vorbereitung einen super Job gemacht. Ihnen gebührt ein großer Dank“, sagte Sturm.

Neben den drei Torhütern Dennis Endras (Adler Mannheim), Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) und dem Ex-Landshuter Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt) mussten die Verteidiger Stephan Daschner (früher EVL), Bernhard Ebner (beide ebenfalls von der DEG) und Jonas Müller (Eisbären Berlin) die Heimreise antreten. Dazu die Stürmer Nico Krämmer (der in Landshut geboren ist), Kai Hospelt (beide Kölner Haie), Marcel Noebels (Eisbären Berlin) und Thomas Oppenheimer (ERC Ingolstadt).


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