21.04.2017, 19:06 Uhr

Unfall auf der Autobahn A92: Lkw begräbt Pannen-Auto unter sich

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Bei Landau hat sich am Freitagnachmittag auf der A92 ein schwerer Unfall ereignet. Ein Lkw, der mit toten Schlachttieren beladen war, begrub ein Auto unter sich, das auf dem Pannenstreifen stand.

LANDAU Die Insassen des Pkw hatten zum Zeitpunkt des Unfalls das Pannenfahrzeug schon verlassen. Sie standen hinter der Leitplanke, als der Lkw, der mit toten Schlachttieren beladen war, das Auto auf dem Standstreifen rammte und schließlich auf das Auto kippte. Nach ersten Mitteilungen vom Unfallort wurde der Lkw-Fahrer verletzt. Die Insassen des Pannen-Pkws blieben unverletzt. Wir berichten nach.

Der offizielle Polizeibericht:

Freitag, 18.04.2017, um 17.15 Uhr, befuhr ein 64-jähriger Lkw-Fahrer die A 92 in Richtung Deggendorf. Etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Wallersdorf West geriet er aus Unachtsamkeit zu weit nach rechts Richtung Pannenstreifen. Dort waren zwei Pannen-Pkw abgestellt. Während der Lkw den ersten Pkw einer 21-Jährigen aus Landshut streifte, erfasste er den zweiten Pkw eines 29-Jähirgen aus dem Landkreis Landshut an dessen Heck. Der Lkw schob diesen Pkw ca. 50 Meter vor sich her und drückte ihn dann gegen die rechte Leitplanke. Schließlich kippte der mit Schlachtabfällen und Tierkadavern beladene Lkw um und begrub den Pkw unter sich. Durch das Umkippen landeten die Schlachtabfälle und Tierkadaver im Graben. Dort wurden sie dann später vom Wirtschaftsweg aus umgeladen. Die Pannenfahrzeuge waren Gott sei Dank unbesetzt. Die hinter der Schutzplanke stehenden Insassen der zwei vom Lkw schrottreif demolierten Pkw´s kamen mit einem Schrecken davon. Auch der Lkw-Fahrer hatte Glück im Unglück. Auch er blieb unverletzt. Am Lkw, den beiden Pkw und an der Leitplanke entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von rund 50.000 EUR. Im Unfallbereich kam es wegen der Sperrung der rechten Spur zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Während der Bergung des Lkw durch eine Spezialfirma musste kurzzeitig die komplette Fahrspur gesperrt werden. Anfangs durch die Feuerwehren aus Wallersdorf und Landau, später dann durch die Autobahnmeisterei Pankofen.


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