06.05.2016, 09:28 Uhr

Best Pairs: Bartosz Zmarzlik Top-Scorer am Vatertag Fogo Power war nicht zu bremsen

Martin Smolinski zeigte eine tolle Leistung. Foto: Thomas HofmeisterMartin Smolinski zeigte eine tolle Leistung. Foto: Thomas Hofmeister

Bei bestem Vatertagswetter sahen über 4.900 Zuschauer in der Landshuter OneSolar Arena packende Duelle, faire Rennen und einen verdienten Sieger.

LANDSHUT Und dieser war nicht, wie vielleicht manche nach dem Auftakt in Torun vermutet hätten, das Monster-Team mit dem Altstar Greg Hancock und Chris Holder, Drittplatzierter im letzten Grand Prix, sondern das ohne ihren eigentlichen Star angetretenen Fogo Power Team. In einem packenden Finale schnappten sie dem Nice Racing Team, das sich punktgleich direkt für den Finaleinzug qualifiziert hatte, den Sieg noch weg, so dass sich Geburtstagskind Antonio Lindbaeck mit seinem Duo-Partner Grigorij Laguta schließlich mit Rang 2 begnügen musste.

Lange hatte „Tonino“ einen nahezu perfekten Lauf, der dann aber durch einen Motoraussetzer am Start und einem Heat mit nur einem Punkt etwas ins Stocken geriet. Doch das Nice-Team dürfte mit dem heutigen Abschneiden durchaus zufrieden sein, ist es doch eine deutliche Verbesserung vom vorletzten Platz vor einem Monat in Torun.

Platz 3 ging an das polnische EPORT2000.pl Team, in dem Piotr Protasiewicz und Grzegorz Zengota eine ausgeglichene Punktebilanz zeigten. Rang 4 ging wiederum an das von den einheimischen Fans mit allen Kräften unterstützte Trans MF Pro Race Team. Zur Freude der Devils-Fans war es Martin Smolinski, der sich als sichere Punktebank erwies und in jedem Heat punktete. Mit einem in Normalform fahrenden Nicki Pedersen wäre sicherlich ein Platz auf dem Podium drin gewesen, doch leider hatte diesmal der Däne Probleme mit der Abstimmung, legte danach zwei Siege hin und wurde im letzten Heat, bei dem die beiden nochmal alle Punkte hätten brauchen können, aufgrund eines Fehlstarts disqualifiziert.

Dennoch kann auch dieses Team mit der Ausbeute zufrieden sein – konnte es sich doch vor den Hochkarätern im Monster Energy Team und dem ebenfalls mit namhaften Fahrern ausgestatteten Team Boll (Patryk Dudek, Niels Kristian Iversen, Martin Vaculik) behaupten. Rang 7 ging wiederum an das rein deutsche City Team, in dem Kai Huckenbeck durch einen Heatsieg gegen Hancock und Holder immerhin ein großes Ausrufezeichen setzte.

In der Gesamtwertung liegen nun die Teams Monster und Fogo mit je 13 Punkten vorne, gefolgt von Eport2000 mit 12, Boll und Nice mit je 10, Trans MF mit 8 und City mit 2 Punkten.

Glückliche Gesichter sah man am Donnerstag sowohl beim Veranstalter OneSport als auch beim ausrichtenden Verein AC Landshut. „Diesmal hatten wir endlich auch einmal Glück mit dem Wetter, und die Terminwahl von OneSport scheint eine gute Wahl gewesen zu sein. Wir haben auch vielfach gehört, dass die relativ moderaten Eintrittspreise sowie die Option der Familienkarte viele Besucher zum Stadionbesuch motiviert haben, zumal das Rennen in Deutschland ja nicht von Eurosport übertragen wurde“, so ein zufriedener ACL-Vize Gerald Simbeck.


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