23.03.2016, 15:57 Uhr

Im Rennen zur DEL2: Regensburg, Bayreuth, Halle und der EVL Kurioses Viertelfinale: Es können nur vier Teams aufsteigen

Jubel beim EVL. Foto: Georg GerleignerJubel beim EVL. Foto: Georg Gerleigner

Es klingt schon etwas kurios: Die Frage, wer in die DEL2 aufsteigt, könnte sich unter Umständen schon weit vor dem Oberliga-Finale entscheiden.

LANDSHUT Denn von den acht Viertelfinalisten haben nur vier rechtzeitig zum 15. Februar die notwendige Bürgschaft von 25.000 Euro hinterlegt. Peiting, Leipzig und die Hannover Indians haben aus sportlichen und infrastrukturellen Gründen auf eine Bewerbung verzichtet. Und Landshuts Gegner Tilburg ist als niederländischer Klub ohnehin nicht aufstiegsberechtigt.

Im Februar hatten sich zusätzlich noch Bad Tölz, Selb, Duisburg und Neuwied für die DEL2 beworben, doch für dieses Quartett ist die Saison bereits beendet. Im Viertelfinale kommt es nun mit der Paarung zwischen Peiting und den Hannover Indians zu einem Duell zweier Teams, die ohnehin nicht aufsteigen wollen. Dagegen treffen mit Bayreuth und Halle zwei aufstiegswillige Oberligisten aufeinander. Bei den übrigen beiden Aufeinandertreffen – EVL gegen Tilburg und Regensburg gegen Leipzig – hat jeweils nur ein Team die Möglichkeit aufzusteigen.

Im – für den Sport – schlimmsten Fall könnte bereits vor dem Halbfinale feststehen, wer in der Saison 2016/17 in der DEL2 startet. Wenn Landshut und Regensburg im Viertelfinale ausscheiden, wäre der Sieger des Duells Bayreuth gegen Halle der einzig verbliebene aufstiegsberechtigte Klub. Da bleibt im Sinne des Sports nur zu hoffen, dass es nicht ganz so dramatisch kommt und die Playoffs nicht zur Farce werden.


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