16.08.2010, 09:32 Uhr

Innerhalb von sechzehn Stunden wurde die Feuerwehr zu fünf verschiedenen Einsätzen angefordert Turbulentes Wochenende für die Freiwillige Feuerwehr

Einsatz in der Steckengasse Einsatz in der Steckengasse Foto: FFW Stadt LandshutEinsatz in der Steckengasse Einsatz in der Steckengasse Foto: FFW Stadt Landshut

Egal ob ein gelöster Sicherheitsbalken, Krankentransporte, Wasserbeseitigung oder Wohnungsöffnungen: Innerhalb von 16 Stunden war die Freiwillige Feuerwehr immer wieder im Einsatz.

Ein Passant hatte am Samstagnachmittag in der Steckengasse bemerkt, dass sich in der Baulücke zwischen Salzstadel und einem Nachbarhaus einer der Sicherungsbalken für die beiden Gebäude aus seiner Verankerung gelöst hatte und über einen unterhalb angebrachten Querbalken zu liegen kam. Der Mann verständigte sofort die Wache der Polizeiinspektion Landshut von der Schadenssituation. Die gegen 16.20 Uhr alarmierten Kräfte der Stadtlöschzüge verhinderten als Notmaßnahme durch Absägen beschädigter Lattenteile eine mögliche Gefahr für den Fußgänger- und Fahrverkehr. Ein von der Polizei benachrichtigter Verantwortlicher der Bauamtlichen Betriebe der Stadt Landshut übernahm an der Einsatzstelle die weiteren erforderlichen Schritte. Auf Anforderung des Rettungsdienstes öffneten am Samstagabend gegen 22 Uhr Feuerwehrleute der Stadtlöschzüge am Graf-Pocci-Weg im 3. Stock eine Wohnungstür und transportierten einen erkrankten Mann nach notärztlicher Versorgung über den Rettungskorb der Drehleiter nach unten zum Rettungswagen.

Wiederum der Rettungsdienst benötigte in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Hilfe der Feuerwehr für den Abtransport einer erkrankten Person aus einer Wohnung an der Veldener Strasse. Einsatzkräfte der gegen 0.28 Uhr alarmierten Löschzüge Achdorf und Stadt brachten über mehrere Treppen den Patienten in einer Schleifkorbtrage zum Rettungswagen.

Aus einem defekten Wasserrohr lief Wasser in den Keller eines Gebäudes an der Franz-Seiff-Strasse. Die am frühen Sonntagmorgen gegen 5.52 Uhr alarmierten Stadtlöschzüge sperrten die Wasserzufuhr ab und beseitigten mit einem Wasser-Staubsauger das Wasser.

Die Tür zu seiner Wohnung in der Marschallstrasse konnte am Sonntagmorgen ein Mann mit dem Wohnungsschlüssel nicht mehr aufsperren. Grund der Störung war vermutlich eine von außen vorgenommene Manipulation des Türschlosses. In der Wohnung befand sich eine pflegebedürftige Angehörige. Gegen 8.57 Uhr verständigte Feuerwehrmänner der Stadtlöschzüge bohrten den defekten Schließzylinder auf und setzten zur vorübergehenden Nutzung einen Ersatzzylinder ein. Die Polizei hat zu diesem Vorfall entsprechende Ermittlungen aufgenommen.


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