03.01.2016, 18:48 Uhr

Er war ein großer Sohn der Stadt Landshut Dr. Herbert Huber ist gestorben

Dr. Herbert Huber. Foto: SchmidDr. Herbert Huber. Foto: Schmid

Dr. Herbert Huber ist in der Nacht zum Sonntag im Alter von 80 Jahren gestorben. Ein großer Wunsch erfüllte sich für ihn jedoch nicht mehr.

LANDSHUT Dr. Herbert Huber ist tot. Der CSU-Politiker und ehemalige Staatssekretär war im Februar vergangenen Jahres 80 Jahre alt geworden. Der langjährige Landtagsabgeordnete, Kreisvorsitzende und Stadtrat war im Jahr 2009 zum Ehrenbürger der Stadt Landshut ernannt worden.

Huber fungierte von 1967 bis 1990 als Leiter und wurde 1979 Inhaber der Ersten Bayerischen Fleischerschule in Landshut. 1988 hatte er an der Universität Regensburg zum Dr. rer. pol. promoviert. Außerdem war er von 1972 bis 1994 Mitglied im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunkes (BR). 1996 wurde er Präsident der Film-Fernseh-Fonds Bayern GmbH (FFF).

Vor allem aber die politische Karriere des Landshuters ist beeindruckend. Huber fungierte fünf Jahre lang als Staatssekretär in drei Ministerien, unter anderem war er  von 1993 bis 1994 Leiter der Staatskanzlei. 26 Jahre lang saß Huber für die CSU im Landtag, außerdem war er seit 1966 im Landshuter Stadtrat aktiv.

Ihm wurde das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen, ebenso der Bayerische Verdientsorden. Zudem war Herbert Huber Ehrenbürger der Stadt Landshut.

Sein großer Wunsch zu seinem 80. Geburtstag war, dass die CSU in Landshut alle Grabenkämpfe beendet und wieder geschlossen als eine Partei auftritt. Die Abspaltung der Landshuter Mitte, die ständigen Querelen innerhalb seiner Partei, nahmen ihn sichtlich mit. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, seine Landshuter CSU noch einmal so zu erleben, wie zu ihren besten Zeiten. Zeiten, in denen die Entwicklung Landshuts entscheidend von ihm und seinem Parteifreund Josef Deimer geprägt wurde.

Ein ausführlicher Nachruf folgt in der Printausgabe.


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