25.04.2017, 14:00 Uhr

Bayern barrierefrei Abensberg wird in Sachen Barrierefreiheit zum Vorbild für ganz Niederbayern

Foto: Marc MüllerFoto: Marc Müller

Im Oktober letzten Jahres hat die Stadt Abensberg das Signet "Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!" erhalten – sie ist aber keineswegs stehen geblieben, im Gegenteil:

ABENSBERG/NIEDERBAYERN "Barrierefreiheit wird bei Ihnen auch weiterhin groß geschrieben. Das finde ich großartig. Und so können auch heute wieder Signets überreicht werden. Denn Sie haben zahlreiche weitere Mitstreiter gewonnen, angefangen von Kindertageseinrichtungen über Schulen bis hin zu Praxen für Ergo- beziehungsweise Physiotherapie", so der Amtschef des Bayerischen Sozialministerium, Ministerialdirektor Michael Höhenberger, heute bei der Übergabe von 19 weiteren Signets an unterschiedlichste Einrichtungen. Jedes davon steht für einen konkreten, beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit und dafür, dass die Stadt Abensberg zahlreiche Partner beim Abbau von Barrieren gefunden hat.

Höhenberger bedankte sich ausdrücklich bei Dr. Uwe Brandl, dem erste Bürgermeister von Abensberg, für das große Engagement der Stadt und seinen persönlichen Einsatz. Brandl betonte bei der Übergabe: "Ich danke dem Freistaat Bayern für die großartige Unterstützung. Ich gehe davon aus, dass wir als nächstes Großprojekt die vollständige Barrierefreiheit des Abensberger Bahnhofes in Angriff nehmen und bis 2022 vollständig abschließen können. Besonders hilfreich ist in diesem Zusammenhang die Ankündigung, dass die Deutsche Bahn zusammen mit dem Freistaat die Finanzierung und den Bau des notwendigen Fußgängertunnels übernehmen wird."

Für den Abbau von Barrieren in staatlichen Gebäuden, im Nahverkehr, Schulen und Bahnhöfen stellt der Freistaat jedes Jahr Millionenbeträge zur Verfügung. Er kann die Aufgabe aber nicht allein bewältigen und ist auf Partner aus der Wirtschaft und den Kommunen angewiesen. "Abensberg ist unser starker Partner, ein Vorbild für alle bayerischen Gemeinden. Wir wünschen uns noch sehr viele Nachahmer", so Höhenberger zum Abschluss seines Besuchs.


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