25.07.2019, 09:05 Uhr

Schade Waldbad bleibt die ganze Saison zu

(Foto: olegd/123RF)(Foto: olegd/123RF)

Das Badeverbot muss bleiben, obwohl alles versucht wurde.

NANDLSTADT Bürgermeister Jakob Hartl hat bekannt gegeben, dass die Freigabe des Badebetriebs in der laufenden Badesaison nicht mehr erfolgen kann.

In einer Mitteilung heißt es: „Für das Nandlstädter Waldbad musste vor einigen Wochen zum wiederholten Mal in den vergangenen Jahren ein Badeverbot verhängt werden.

In Absprache mit dem Gesundheitsamt Freising wurde daraufhin das Becken entleert, komplett gereinigt und mit frischem Wasser befüllt. Trotz dieser Maßnahmen und der Tatsache, dass während dieser Zeit eher gemäßigte Temperaturen vorherrschten, konnte keine Verbesserung der Wasserqualität erreicht werden, die eine Aufhebung des Badeverbotes rechtfertigen würde.

Man muss zum jetzigen Zeitpunkt feststellen: Das Waldbad kann und darf in seiner jetzigen Form nicht weiter betrieben werden, eine Freigabe des Badebetriebs kann für die laufende Badesaison nicht erfolgen. Kleinere Maßnahmen oder Versuche unsererseits sind nicht zielführend und aus unserer Sicht im Hinblick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Wasserressourcen und den finanziellen Mitteln des Marktes Nandlstadt auch nicht mehr vertretbar.

Ein Erhalt und Weiterbetrieb des Waldbads wird nur durch umfangreiche Untersuchungen und bauliche Maßnahmen möglich sein, speziell im Hinblick auf eine biologische Wasseraufbereitung sowie die Wasserqualität der Zuläufe. Erste Vorschläge im Rahmen der in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie wurden uns gestern bereits übersandt. Diese werden wir gemeinsam mit den Planern und den zuständigen Aufsichtsbehörden besprechen, entsprechende Kostenschätzungen vornehmen und dann nach der Sommerpause im Marktgemeinderat vorstellen.

Wie auch bisher wird das Kinderbecken von unseren Gemeindearbeitern auch für den Rest der Badesaison dreimal wöchentlich entleert, gereinigt und wieder befüllt, so dass zumindest unsere Kleinsten keine Einschränkungen zu befürchten haben.“


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