01.07.2019, 09:06 Uhr

Ausgedehnter Zimmerbrand im Vimypark Ein Hund rettete sich selbst vor den Flammen

Von außen wurde unter Atemschutz von der Drehleiter aus vorgegangen. (Foto: FFW Freising)Von außen wurde unter Atemschutz von der Drehleiter aus vorgegangen. (Foto: FFW Freising)

Zum Glück keine Verletzten, jedoch hoher Sachschaden

FREISING Aufmerksame Nachbarn halfen, Schlimmeres zu verhindern: Am Samstagabend, 29. Juni, wurden beide Wachen der Freiwilligen Feuerwehr Freising zu einem Wohnungsbrand in den Hans-Unterleitner-Weg alarmiert, nachdem Nachbarn durch Rauchentwicklung und ausgelöste Heimrauchmelder auf das Geschehen aufmerksam geworden waren. Dabei brannte der Eingangsbereich der Wohnung komplett aus und machte die Wohnung durch die massive Rauchentwicklung unbewohnbar.

Der Brand konnte durch die Feuerwehr 25 Minuten nach deren Eintreffen unter Kontrolle gebracht werden, allerdings erschwerten die hohen Temperaturen die Arbeiten, da die Einsatzkräfte unter Atemschutz häufig ausgewechselt werden mussten.

Ein Hund, der sich zum Brandzeitpunkt noch in der Wohnung befand, konnte sich mit einem beherzten Sprung auf den Nachbarbalkon retten, von dem er in Sicherheit gebracht wurde.

Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt, wobei die Ermittlungen der Kripo Erding noch nicht abgeschlossen sind. Verletzt wurde niemand, der Schaden beläuft sich jedoch nach ersten Schätzungen auf mindestens

50.000 Euro.

Von beiden Wachen waren insgesamt 47 Einsatzkräfte und elf Fahrzeuge im Einsatz, darunter insgesamt sechs Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren.

Die dreistöckige Bauart erschwerte die Entrauchung der Wohnung, wobei die Drehleiter mit montiertem Lüfter eingesetzt werden musste. Der eingesetzte Rauchvorhang sowie die zur Beförderung des Brandgutes aus der Wohnung verwendete Drehleiter halfen, eine Kontamination des Treppenhauses und des restlichen Gebäudes zu vermeiden.