13.06.2018, 09:21 Uhr

Ergebnisse der Sport-Studie Der Freisinger radelt und joggt gerne

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Alle Planungen sollen sich künftig an den Bedürfnissen der Bürger orientieren.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Freising sind erfreulich aktiv, nutzen eine Vielzahl unterschiedlicher Sport- und Bewegungsräume im Stadtgebiet und verfolgen damit in erster Linie das Ziel, etwas Gutes für ihre Gesundheit bzw. ihr Wohlbefinden zu tun und dabei Spaß an der Bewegung zu haben. Das ist das Ergebnis der großen Sport-Befragung.

5.000 Freisinger hatten in diesem Frühjahr einen Fragebogen zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten erhalten. 1.424 Personen haben sich beteiligt. „Mit über 28 Prozent konnten wir eine sehr gute Rücklaufquote erzielen,“ so Prof. Dr. Michael Barsuhn. Im Rahmen der repräsentativen Befragung gaben 84 Prozent der Bürger an, sport- bzw. bewegungsaktiv zu sein.

Die Untersuchung zeigt, dass neben den traditionellen für den Schul- und Vereinssport essentiellen Sportanlagen wie Sporthallen und Sportplätze insbesondere der öffentliche städtische Raum, also Parkanlagen, Straßen, Radwege und Waldwege von den Bürgern für sportliche Betätigung genutzt werden. „Circa die Hälfte aller Sport- und Bewegungsaktivitäten finden hier statt.“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Rode. „Die Alterung der Gesellschaft sowie der anhaltende Trend zur Individualisierung und das gestiegene Gesundheitsbewusstsein verschieben den Fokus hin zu sanften und ausdauerorientierten Sport- und Bewegungsformen.“ Bei den beliebtesten Sportarten der Bevölkerung Freisings rangiert Radfahren auf Position eins, gefolgt von Joggen, Spazierengehen, Schwimmen und Fitnesstraining. Die beliebteste Mannschaftssportart ist natürlich Fußball.

„Unsere Planung muss sich an den Bedürfnissen der Bürger orientieren, deshalb müssen wir sie in die Planungen einbeziehen. Die hohe Rücklaufquote bestätigt und zeigt uns das große Interesse am Thema in der Bürgerschaft.“, so OB Tobias Eschenbacher.


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