26.04.2018, 15:23 Uhr

Drei Landkreisbürger dabei: IHK erkennt ausländische Berufsabschlüsse an

Bild v.li.: Dr. Manfred Gößl (stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern) , Yassine Id Bourhm (Hotelfachmann aus Marokko / Wohnort Freising) , Marijana Baric (Chemielaborantin aus Serbien / Wohnort Freising) , Ammar Sharbaji (Vermessungstechniker aus Syrien / Wohnort Moosburg) , Mechthilde Wittmann, MdL (Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung) (Foto: Tobias Hase / IHK)Bild v.li.: Dr. Manfred Gößl (stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern) , Yassine Id Bourhm (Hotelfachmann aus Marokko / Wohnort Freising) , Marijana Baric (Chemielaborantin aus Serbien / Wohnort Freising) , Ammar Sharbaji (Vermessungstechniker aus Syrien / Wohnort Moosburg) , Mechthilde Wittmann, MdL (Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung) (Foto: Tobias Hase / IHK)

Im vergangenen Jahr haben in Oberbayern erneut mehr als 200 ausländische Fachkräfte ihre im Heimatland absolvierte Berufsausbildung bei der IHK anerkennen lassen, so auch zwei Männer und eine Frau aus dem Landkreis.

FREISING Im vergangenen Jahr haben in Oberbayern erneut mehr als 200 ausländische Fachkräfte ihre im Heimatland absolvierte Berufsausbildung bei der IHK anerkennen lassen. Unter ihnen waren auch drei Personen aus dem Landkreis Freising: Marijana Baric (Freising), Yassine Id Bourhm (Freising) und Ammar Sharbaji (Moosburg). Die gebürtige Serbin, der Marokkaner und der Syrer haben ihre Ausbildungen zur Chemielaborantin, zum Hotelfachmann und zum Vermessungstechniker anerkennen lassen. Sie haben damit ein seit dem 1. April 2012 geltendes Gesetz genutzt, das eine ausländische Qualifikation nach einer IHK-Überprüfung einer deutschen Berufsausbildung gleichstellen kann. Antragsteller verbessern damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In Oberbayern haben seit 2012 über 1.000 Fachkräfte mit ausländischen Wurzeln diese Regelung genutzt.

In den vergangenen zwölf Monaten wurden in Oberbayern Berufsausbildungen aus 37 Ländern anerkannt. Bei den Fallzahlen führt Rumänien (22 Vollanerkennungen) vor Bosnien und Herzegowina (20), Polen (18), Italien, Kroatien und Ungarn (jeweils 16 Fälle). Insgesamt wurden Ausbildungsabschlüsse aus Ländern auf allen fünf Erdteilen akzeptiert, darunter auch aus Australien, Tunesien und Thailand. Bei den Berufen liegen die Elektroanlagenmonteure mit 31 Fällen an der Spitze, gefolgt von Kaufleuten für Büromanagement (29) und Fachkräften für Metalltechnik (15). Insgesamt wurden Ausbildungen in 42 verschiedenen Berufen als gleichwertig anerkannt, darunter auch Chemikanten, Köche und Vermessungstechniker.

Mit der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse leistet die IHK einen Beitrag für erfolgreiche Integration. „Wir wertschätzen Ausbildung ohne Grenzen“, sagte Manfred Gößl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, bei der feierlichen Verleihung der Anerkennungsurkunden. Und wieter: „Sie leisten mit Ihren Fachkenntnissen und Ihrem Einsatz einen wertvollen Beitrag zum Erfolg unserer Wirtschaft und zum Wohlergehen unserer Region.“

Ansprechpartnerin für das Anerkennungsverfahren bei der IHK für München und Oberbayern ist Nadine Misbahi, Telefon (089) 5116 1679. Mehr Informationen auch im Internet unter www.ihk-muenchen.de/berufsanerkennung.


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