20.04.2018, 14:41 Uhr

Ein inzwischen seltener Gast Wenn der Maikäfer ein Aprilkäfer wird

(Foto: mx)(Foto: mx)

Hurra, der erste Maikäfer wurde gesichtet. Und zwar in Haag an der Amper.

HAAG Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen Maikäfer als Larven unter der Erde. Man nennt sie in dieser Form Engerlinge. Nach drei bis vier Jahren kriechen sie aus der Erde und pflanzen sich als Käfer fort. Sie sterben dann nach vier bis sechs Wochen.

Durch diesen Zyklus kommen alle vier Jahre etwa besonders viele Maikäfer aus der Erde. Alle 30 bis 45 Jahre kommen so viele Maikäfer aus dem Boden, dass man es schon fast als Plage bezeichnen kann. Weshalb weiß man nicht so genau, kann man im Lexikon nachlesen. Während einer solchen Plage wurden im Jahr 1911 rund 22 Millionen Maikäfer auf einer etwa 1.800 Hektar großen Fläche gefunden.An Massenvorkommen des Maikäfers kann sich vielerorts nur noch die heutige Großelterngeneration erinnern. Die meisten Menschen kennen ihn höchstens noch aus Wilhelms Buschs „Max und Moritz“, als Sumsemann in „Peterchens Mondfahrt“ oder in Schokoladenform. In den 50er Jahren wollte man den Käfern den Garaus machen und hat sie mit einem Insektizid bekämpft.

Angeblich bringen die Käfer Glück.


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