18.03.2018, 15:53 Uhr

Jahresversammlung der Feuerwehr 19.000 Stunden Dienst geschoben

Ehrung für langjährige DienstzeitenKommandant Anton Frankl, Alexander Haug, Kerstin Klebl, Franziska v. Molo, Antonia Rauch (alle 10 Jahre), Roland Huber, Robert Wagner, Henning Arndt, Michael Dullinger (alle 30 Jahre), Josef Straßl, Katharina Speicher (beide 10 Jahre), stv. Kommandant Oliver Sturde, Amtsleiter Robert Zellner, OB Tobias Eschenbacher (Foto: Feuerwehr Freising)Ehrung für langjährige DienstzeitenKommandant Anton Frankl, Alexander Haug, Kerstin Klebl, Franziska v. Molo, Antonia Rauch (alle 10 Jahre), Roland Huber, Robert Wagner, Henning Arndt, Michael Dullinger (alle 30 Jahre), Josef Straßl, Katharina Speicher (beide 10 Jahre), stv. Kommandant Oliver Sturde, Amtsleiter Robert Zellner, OB Tobias Eschenbacher (Foto: Feuerwehr Freising)

Freisinger Floriansjünger waren auch 2017 sehr aktiv.

FREISING Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Freising Wenn Stadtbrandinspektor Anton Frankl bei der Jahreshauptversammlung der Freisinger Feuerwehr am Freitagabend von einem ganz normalen Jahr sprach, dann war das doch ein mehr als beeindruckendes Zahlenwerk, dass der Kommandant vorlegte: 410 mal rückte die Feuerwehr in Freising 2017 aus, über 19.000 Stunden Feuerwehrdienst leisteten die Ehrenamtlichen.

64 Brände, 232 Technische Hilfeleistungen, 78 Fehlalarme, 36 Feuersicherheitswachen – jedes Mal rückten Ehrenamtliche aus, um zu helfen, wo Hilfe benötigt wurde. Frankl zeigte sich zwar erfreut, dass die Anzahl der Fehlalarmierungen gegenüber dem Vorjahr rückläufig ist (2016: 114), dennoch sei die Zahl zu hoch. Er äußerte seinen Unmut darüber, dass die Feuerwehr zu oft missbraucht werde, wo Selbsthilfe der Betroffenen möglich oder die Feuerwehr im Grunde nicht zuständig sei.

Weitaus erfreulicher gestaltet sich die Personaldecke der Stadtfeuerwehr: der Mitgliederstand steig auf 328, wobei 209 Aktiven Feuerwehrdienst in den beiden Feuerwachen leisten. 30 Jugendliche engagieren sich derzeit in der Jugendgruppe der Feuerwehr.

Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher zeigte sich sogleich beeindruckt vom großartigen Engagement der Feuerwehrleute und sprach seinen herzlichen Dank aus. Stolz auf die gestiegenen Mitgliederzahlen äußerte Eschenbacher: „Damit ist gesichert, dass die Feuerwehr ihre Aufgaben

erfüllen kann.“

Stellung bezog Eschenbacher auch zur geplanten Baumaßnahme an der Feuerwache 2 in Lerchenfeld: das Projekt sei bedauerlicherweise zeitlich im Verzug, nun aber auf einem guten Weg. Entscheidend sei, eine Feuerwache zu bauen, „die korrekt und ohne Auflagen betrieben werden kann“, so

Eschenbacher. Derzeit werden zwei Varianten auf Machbarkeit geprüft. Noch dieses Jahr soll das Projekt endgültig auf den Weg gebracht werden. Nachdem Stadtbrandmeister Oliver Sturde von der gelungenen Einführung der Modularen Truppausbildung im Stadtgebiet berichtet hatte, erzählte Thilo Kachel, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, von den zahlreichen Aktivitäten der Jugendgruppe, des Spielmannszuges und der Senioren, aber auch der Oldtimerguppe.

Mit Peter Spanrad, Ullrich Kachel, Franz Besl und Joseph Koller verabschiedete Kommandant Frankl vier Kameraden mit Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Feuerwehrdienst. Die Silberne Ehrennadel des Feuerwehrvereins erhielt Ferdinand von Molo.


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