02.03.2018, 11:14 Uhr

Stellungnahme des CSU-Ortsverbandes CSU: DEULA muss bleiben!

(Foto: mx)(Foto: mx)

Bestürzung herrscht in der CSU über das drohende Aus des Traditionsbetriebes. Die Stadt soll schnellstens reagieren.

FREISING Der CSU-Ortsverbandes Freising bezieht zum Thema „Drohende Absiedlung der DEULA aus Freising“ Stellung und schreibt in einer Pressemitteilung:

Mit Erschrecken haben wir zur Kenntnis genommen, dass die DEULA Bayern förmlich dazu gezwungen ist, den Standort Freising in Teilen aufzugeben.

Es entspricht jedoch nicht der Vorstellung der CSU-Ortsvorstandschaft Freising von vorausschauender städtischer Strukturpolitik, dass eine etablierte Schulungseinrichtung, die jungen Menschen die überbetriebliche Ausbildung in den Fachrichtungen Landwirtschaft und Landschaftsbau ermöglicht, kein passendes Grundstück bzw. scheinbar nicht die volle Unterstützung der Stadt erhält. Das Grundstück an der Wippenhauser Straße befindet sich im Besitz der DEULA. Wäre es nicht sinnvoller, die Stadt – die bekanntermaßen unter enormem Wohnungsdruck leidet – würde eine Wohnbebauung für Studenten und Staatsbedienstete in vollem Umfang der vorhandenen Fläche von 1,6 Ha genehmigen? Es ist ein Unding, dass nur ca. 0,8 Ha als Wohnfläche überbaut werden dürfen, da es sich um eine wissenschaftliche Forschungsfläche handelt. Erhielte die DEULA Baurecht für eine Wohnbebauung in vollem Umfang auf dem eigenen Grundstück und ein Investor realisiert in der Folge an diesem Standort, wie oben erwähnt, Staatsbediensteten- und Studentenwohnungen, so könnte die DEULA einerseits die Wohnungssituation in der Stadt Freising entlasten, sich andererseits durch einen Verkauf des

Grundstücks mittels der generierten Einnahmen aber auch ca. 2 Ha Grund z.B. in den Clemensänger oder in einem anderen Freisinger Gewerbegebiet leisten und einen für ihre Bedürfnisse angemessenen sowie zukunftsträchtigen Neubau realisieren und somit den Standort Freising in Gänze erhalten.

Wir sehen in diesem Punkt eine Win-Win-Situation für die Stadt Freising, die DEULA und auch deren Angestellte. Darüber gilt es schnellstmöglich nachzudenken.“


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