15.12.2017, 12:39 Uhr

Vom RC München Flughafen 3000 Euro für Verständnis und Spaß

Waltraud Böhme vom Rotary Club München Flughafen (v.r.) und Dr. Odo Weyerer, Präsident des Clubs übergaben an Christine Gediga, Ref. Fundraising und Saskia Hobmeier, Leiterin OBA der Lebenshilfe Freising 3000 Euro. (Foto: Lebenshilfe)Waltraud Böhme vom Rotary Club München Flughafen (v.r.) und Dr. Odo Weyerer, Präsident des Clubs übergaben an Christine Gediga, Ref. Fundraising und Saskia Hobmeier, Leiterin OBA der Lebenshilfe Freising 3000 Euro. (Foto: Lebenshilfe)

Der Rotary Club München Flughafen unterstützt die Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation und die Offene Behindertenarbeit der der Lebenshilfe Freising.

FREISING „Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder zwei besondere Projekte der Lebenshifle Freising unterstützen zu können“, sagte Waltraud Böhme vom Rotary Club München Flughafen und überreichte einen Scheck über 3.000 Euro.

„Das Geld wird zu gleichen Teilen an die Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation und den Heimfahrservice der Offenen Behindertenarbeit, kurz OBA gehen“, erklärt Christine Gediga, Referentin Fundraising der Lebenshilfe Freising.

Saskia Hobmaier, Leiterin der OBA ergänzt: „Auch Menschen mit geistiger Behinderung möchten gern ins Kino gehen oder zum Tanzen.

Doch oft wohnen sie daheim, die Eltern wollen oder können oft nicht mehr so spät am Abend Autofahren, so dass die Menschen daheim bleiben müssten, gäbe es den Heimfahrservice nicht. Dank der Spende können wir diesen Service auch weiterhin zum Selbstkostenpreis anbieten, so dass es sich jeder leisten kann.“

Zur Unterstützten Kommunikation erklärt Gediga noch: „Kommunikation ist ein Grundbedürfnis.

Doch es gibt Menschen, die nicht mit Lauten kommunizieren können. Neben der Gebärdensprache gibt es für diese Menschen auch noch viele weitere (elektronische) Hilfsmittel, wie bspw. Computer mit Augensteuerung oder iPads, die für den Benutzer sprechen, und vieles mehr.“

Um für jeden Menschen das individuell passende Gerät zu ermitteln, gibt es seit Anfang September in der Finkenstr. 31 in Lerchenfeld die Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation. Hier beraten Logopäden und Therapeuten Menschen mit angeborenen und/oder erworbenen Laut-Sprach-Behinderungen, welches Hilfsmittel am besten passt, inklusive Ausprobieren.


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