27.10.2017, 09:42 Uhr

Förderprogramm greift Halbtagsstelle für die Seniorenarbeit

Berechtigter Grund zur Freude bei der Übergabe des Förderbescheids (v.l.): Landwirtschaftsdirektorin Irmgard Neu-Schmid, Leader-Koordinatorin für Oberbayern-Nord, OB Tobias Eschenbacher, Hans-H. Huss, Manager der lokalen Leader-Aktionsgruppe (LAG) Mittlere Isarregion, und Robert Zellner, Leiter der Abteilung Soziales in der Stadtverwaltung Freising. (Foto:Stadt Freising)Berechtigter Grund zur Freude bei der Übergabe des Förderbescheids (v.l.): Landwirtschaftsdirektorin Irmgard Neu-Schmid, Leader-Koordinatorin für Oberbayern-Nord, OB Tobias Eschenbacher, Hans-H. Huss, Manager der lokalen Leader-Aktionsgruppe (LAG) Mittlere Isarregion, und Robert Zellner, Leiter der Abteilung Soziales in der Stadtverwaltung Freising. (Foto:Stadt Freising)

Großes Thema, wichtiges Signal: Die Stadt Freising kann dank der großzügigen Unterstützung aus dem EU-Förderprogramm „LEADER“ eine Halbtagsstelle für die Seniorenarbeit einrichten.

FREISING Offiziell heißt das Projekt „Quartiersüber-greifendes Management für Senioren“ und soll dazu beitragen, durch vielfältige Aktivitäten und Unterstützungsangebote die Lebensbedingungen von älteren Menschen in Freising zu verbessern.

Da es in der Region und im weiteren Umfeld keine vergleichbare Einrichtung gibt, hat die LEADER-Bewilligungsstelle das Projekt als innovativ und damit förderfähig eingestuft.

Im Rathaus übergab Landwirtschaftsdirektorin Irmgard Neu-Schmid, die zuständige Leader-Koordinatorin für Oberbayern-Nord, den Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 45.500 Euro an OB Tobias Eschenbacher.

Der Anteil der Stadt Freising in der Umsetzungszeit Januar 2018 bis Januar 2020 beträgt etwa 50.000 Euro.

Für eine fundierte Bestandserhebung hatte die Stadt Freising End 2012 mehr als 11 000 Bürger/-innen angeschrieben und Fragen zum Leben in den einzelnen Stadtteilen gestellt.

Die Antworten aus dem Rücklauf von mehr als 5000 Personen waren eine wichtige Grundlage für das im weiteren Verlauf erstellte „Seniorenpolitischen Gesamtkonzept“.

Zu einer der wichtigsten Maßnahmen zählt dabei die Schaffung eines Quartiersmanagements für Senioren.

Dafür wird nun die Halbtagsstelle geschaffen, um die Ergebnisse der Studie „Seniorenpolitische Analyse der Stadtquartiere in Freising“ in Teilen umzusetzen.

„Die Stelle für Seniorenarbeit ist ausgeschrieben“, schilderte Robert Zellner, Leiter der Abteilung Soziales der Stadt Freising, und unterstrich, dass es sich um eine „Pionieraufgabe“ handle.

Dabei solle die neue Kraft eine Ergänzung für die bereits bestehenden Strukturen der Sozialverbände darstellen.


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