30.04.2017, 11:24 Uhr

„Schnell wir brauchen einen Notarzt“ Notarztfahrzeug Pasing steht bereit: Und das schon seit 45 Jahren

Am Samstag, 29. April, feierte die HELIOS Klinik München West mit der Feuerwehr München und vielen Besuchern das 45-jährige Bestehen des Notarztstandorts Pasing. Foto: Berufsfeuerwehr MünchenAm Samstag, 29. April, feierte die HELIOS Klinik München West mit der Feuerwehr München und vielen Besuchern das 45-jährige Bestehen des Notarztstandorts Pasing. Foto: Berufsfeuerwehr München

Am Samstag, 29. April, feierte die HELIOS Klinik München West mit der Feuerwehr München und vielen Besuchern das 45-jährige Bestehen des Notarztstandorts Pasing.

MÜNCHEN „Hilfe!“, rief plötzlich jemand, der in Höhe des vierten Stocks an der Fassade des Krankenhauses hing. Es war ein Fensterputzer, der sich nicht mehr selbst auf den Boden retten konnte. Doch die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr war sofort zur Stelle. Sie brachten den vermeintlich Verunfallten, mit höchster Konzentration und Ruhe wieder auf Erdgleiche.

Anschließend wurde der Verletzte vom Notarzt versorgt. Dies war nur der spektakuläre Anfang von einem Aufregenden Nachmittag. Die Ausstellung der unterschiedlichsten Rettungs- und Notarztfahrzeuge sorgte für große Begeisterung bei jung und alt. Hier konnte jeder einmal in einen Rettungswagen einsteigen, ohne krank zu sein. „Wie wird man eigentlich Notarzt?“ oder „Was macht ihr mit diesem Gerät?“, sind nur zwei der vielen Fragen, die hier eine Antwort gefunden haben.

Im wissenschaftlichen Teil, wurden für Fachpersonal die Themen Reanimation in der Schwangerschaft, die Geburt im Rettungsdienst und die präklinische Versorgung des Neugeborenen besprochen. Um den Ernstfall eines Kreislaufstillstands zu üben, konnte mit einem Dummy reanimiert werden. Hier ging es hauptsächlich darum, dass jeder die Ersthelfer Maßnahmen vertiefen konnte. Wie aus heitern Himmel, „TATÜTATA“ bogen der Notarztwagen und die Feuerwehr ums Eck. Ein fingierter PKW-Unfall war der Grund der Alarmierung. Umgehend versorgte der Notarzt die vermeintlich schwer Verletzten. Anschaulich trennten die Einsatzkräfte das Dach des Fahrzeugs ab, um Miemen aus dem Wrack zu bekommen. So konnten, die völlig unverletzten „Opfer“ sehr zeitnah, schonend und umfassend ärztlich versorgt gerettet werden.

Wer zwischen drin noch Zeit hatte konnte mit Kaffee, Kuchen, verschiedenen Getränken und vielen Snacks den Hunger oder Durst stillen. So hatten die Besucher zwischen 14 und 17 Uhr die Möglichkeit ihren Wissenshunger zu stillen und Einsatzbeispiele hautnah mit zu erleben. 


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