17.04.2017, 20:10 Uhr

Endgültig den Klassenerhalt gesichert Verdienter Sieg für den SEF gegen Türkgücü

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Der SE Freising hat sich am Ostermontag mit einem 2:0 gegen Türkgücü Ataspor München wohl endgültig den Klassenerhalt in der Landesliga gesichert.

FREISING Bei strömendem Regen waren die Freisinger konsequenter bei der Chancenverwertung und siegten verdient. Überschattet wurde die Partie durch eine schwere Verletzung am Knie, die sich Moritz Sassmann kurz vor Schluss ohne Fremdeinwirkung zuzog. Er wird vermutlich lange ausfallen.

Trainer Michael Schütz hatte diesmal eine recht offensive Aufstellung mit vier Angreifern gewählt. Dazu agierte Michael Schmid im Mittelfeld, während Ilker Yildiz in die Innenverteidigung rückte. Seinen fast schon gewohnten Aussetzer hatte Yildiz diesmal schon in der 5. Minute, als er mit einem Fehlpass den Türken eine Riesenchance ermöglichte. Aber diesmal ging alles gut. Dafür gelang den Freisingern ein frühes Tor. Es war in der 14. Minute, als Hohlenburger fast von der Außenlinie von rechts scharf auf den kurzen Pfosten kickte, ein Münchner Verteidiger fälschte ab und sein Torwart wurstelte den Ball irgendwie ins Tor. Der Schiedsrichter sprach in seinem Bericht Hohlenburger den Treffer zu.

In der Folge bestimmten die Türken das Spiel, während sich der SEF auf Konter verlegte, die aber meist unsauber zu Ende gespielt wurden. Die größte Gelegenheit hatte Hohlenburger, als er kurz vor der Pause knapp am Tor vorbei zielte.

Nach dem Wechsel hatten die Freisinger durch Toprak und Sassmann gute Gelegenheiten, Schmiedel traf einmal sogar die Latte. Danach zogen sie sich weit zurück und überließen den Münchnern das Spiel. Mit ihren Kontern blieben sie jedoch gefährlicher als die Gäste, die sich keine zwingende Chance erarbeiteten. Das 2:0 fiel in der 59. Minute. Sassmann wurde steil geschickt, ließ sich auch von zwei Verteidigern nicht vom Ball trennen und schoss schließlich überlegt von links ein. Sassmann war dann in der 73. Minute erneut durchgebrochen und wurde von Aldin Medara von hinten gefoult. Der Münchner war letzter Mann, der Schiedsrichter zeigte ihm konsequenterweise die rote Karte.

Der SEF war nun klar überlegen, Toprak, Hohlenburger und Özdemir mit einem Freistoß hatten noch drei weitere gute Chancen, in der 86. Minute traf Özdemir mit einem satten Schuss den Pfosten. „Gegen einen Gegner, der mit offenem Visier spielt, tun wir uns eben leichter“, begründete Trainer Schütz den Sieg. In den Spielen zuvor habe man ständig gegen stark defensiv eingestellte Mannschaften gespielt, „da haben wir Probleme“. Die spielstarken Türken dagegen habe man von Anfang an nicht ins Spiel kommen lassen, „das war heute der Schlüssel zum Erfolg“.

: Stefan Wachenheim, Philipp Urban, Ilker Yildiz, Vitus Kirchberger, Osaro Aiteniora, Michael Schmid, Burak Özdemir, Sebastian Mihajlovic, Moritz Sassmann (80. Jonas Mayr), Andreas Hohlenburger (87. Florentin Seferi), Mesut Toprak.Für den SEF im Einsatz


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