14.04.2017, 13:26 Uhr

Fußball Torloses Unentschieden zwischen dem SE Freising und dem TSV Eching

Foto: EbnerFoto: Ebner

Torlos trennten sich am Donnerstagabend, 13. April, im Landkreisderby der Fußball-Landesliga der SE Freising und der TSV Eching. Ein recht schmeichelhaftes Ergebnis für die Gäste, denn die Freisinger spielten von der 40. Minute an nur noch mit zehn Mann, waren trotzdem über weite Strecken des Spiels tonangebend und verschossen auch noch einen Elfmeter.

FREISING Der SEF war in der Savoyer Au von Anfang an überlegen, spielte sich relativ leicht durch die Reihen der Echinger, doch die Zuspiele in Strafraumnähe waren allesamt zu ungenau. So blieben zwingende Torchancen aus. In der 31. Minute wurde dann Moritz Sassmann im Strafraum gelegt. Den Elfmeter schoss Burak Özdemir in die Mitte des Tores. Alessandro Kestler hatte den Braten offensichtlich gerochen, blieb einfach stehen und wehrte ohne große Mühe ab. Kurz danach gab es die gelbrote Karte für Ilker Yildiz für zwei völlig unnötige Vergehen im Mittelfeld. Trotzdem bestimmten die Freisinger weiter das Spiel, Mesut Toprak verpasste zweimal in aussichtsreicher Position. Die Echinger konnten nur ein einziges Mal ein wenig Verwirrung in der SEF-Abwehr schaffen, brachten aber ansonsten nichts zustande.

Auch nach der Pause blieb der TSV harmlos und konnte die numerische Überlegenheit nicht nutzen. Trainer Christian Endlmaier war auch recht unzufrieden mit seiner Elf. Zu hektisch habe man gespielt, zu undiszipliniert. „Wenn man so ein Spiel gewinnen will, muss man anders spielen“, sagte er. Viel zu oft habe man weite Bälle nach vorne gespielt, „das muss man nicht, wenn man einen Mann mehr hat. So ab der 65. Minute wurden die Echinger dann etwas gefährlicher, Florian Bittner schoss einmal einen gefährlichen Freistoß, den Stefan Wachenheim gerade noch aus dem Kreuzeck fischen konnte, ein andermal zielte Bittner knapp am Tor vorbei. Gleichwohl waren die Freisinger weiter gefährlich, ohne wirklich zwingend zu sein. Der privat verhinderte Andreas Hohlenburger wurde schmerzlich vermisst. In der Nachspielzeit wurde dann der eingewechselte Musa Kapar elfmeterreif gelegt, doch der Schiedsrichter sah das anders und gab dem Freisinger eine gelbe Karte für eine Schwalbe.

Am Ende waren dann beide Trainer irgendwie zufrieden. „Sicher müsste man gegen zehn Mann eigentlich gewinnen,“ sagte Endlmaier, „aber für uns ist jeder Punkt Gold wert“. Und SEF-Trainer Michael Schütz sprach von einem verdienten 0:0 mit zehn Mann. Den vergebenen Elfmeter nahm er nicht so tragisch, „jeder hat schon mal einen verschossen“. Weit mehr geärgert hätten ihn die gelben Karten, die nach Fehlpässen zustande gekommen seien. Und auch mit der Schiedsrichterleistung haderte Schütz. „Der war heute nicht konsequent genug“. Trotzdem, „in Unterzahl einen Punkt geholt, das ist schon okay“.

Am Ostermontag haben die Freisinger schon wieder ein Spiel. Gegner ist dann um 15 Uhr in der Savoyer Au der SV Türkgücü Ataspor München.

Für den SEF im Einsatz: Stefan Wachenheim, Philipp Urban, Michael Schmid, Vitus Kirchberger, Osaro Aiteniora, Jonas Mayr, Ilker Yildiz, Burak Özdemir (89. Mehmet Cay), Sebastian Mihajlovic, Mesut Toprak (74. Musa Kapar), Moritz Sassmann (81. Maximilian Schütz).


0 Kommentare