31.03.2017, 10:43 Uhr

Zum Ende der Winterdienst-Saison: Lob und Anerkennung für das Winterdienst-Team der Stadt Freising

Stadt Freising Winterdienst-Dankeschönessen Foto: Sabina DannouraStadt Freising Winterdienst-Dankeschönessen Foto: Sabina Dannoura

An einem warmen Frühlingstag mit strahlendem Sonnenschein ist die Winterdienst-Saison der Stadt Freising entspannt ausgeklungen – und das in doppelter Hinsicht.

FREISING Kalendarisch endet die Arbeit des Räum- und Streudienstes am 31. März und pünktlich zu diesem Anlass haben Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Referatsleiter Franz Piller und Stadträtin Heidi Kammler, Referentin für Stadtentwässerung und städtische Betriebe, die fleißigen Männer und Frauen von Bauhof, Stadtgärtnerei und Stadtentwässerung bei einem Mittagessen um sich versammelt, um herzlich für den zuverlässigen Einsatz in der zurückliegenden Saison zu danken.

Heftiger Schneefall und gefährliches Glatteis

Alle Hände voll zu tun hatte das Winterdienst-Team im vergangenen Winter: 25 Einsätze wurden bestritten, davon elf Einsätze, bei denen jeweils 52 Mitarbeiter/-innen mit allen Groß- und Kleinfahrzeugen sowie mit dem Handräumdienst ausrücken mussten. Bauhof-Leiter Georg Rößl erinnerte an den „erheblichen Schneefall im Januar“, häufige Frost-Tauperioden mit überfrierender Nässe und Eisglätte: „Es war gefährlich glatt – wir mussten sogar rückwärtsfahren, das war schon extrem.“ Oberbürgermeister Eschenbacher versicherte der Truppe, dass ihre Leistungen von der Bevölkerung auch anerkannt worden seien: „Die Rückmeldungen waren sehr positiv, es gab viel Lob, denn unsere öffentlichen Straßen waren in besserem Zustand als manche private Erschließungsanlage.“ Diese vorbildliche Arbeit mache auch ihn „stolz“, betonte der OB.

In der Statistik schlägt sich der Winterdienst auf etwa 100 Kilometern Gehwegen und weiteren 220 Kilometern Fahrbahnen wie folgt nieder: An Streusalz wurden für Straßen und Wege etwa 900 Tonnen Streusalz verbraucht – 300 Tonnen mehr als im Vorjahr. Die Personal- und Materialkosten sind bislang nur ungefähr bekannt, weil abschließende Rechnungen noch fehlen. Rößl schätzt die Ausgaben auf rund 350.000 Euro, was eine Steigerung von etwa 50.000 Euro bedeuten würde. „Gegenüber den letzten zwei Jahren war ein Mehr an Leistung, auch körperlich, gefordert“, bilanzierte Bauhof-Leiter Rößl.

Der Rückblick auf die abgelaufene Wintersaison erfolgte bereits zum vierten Mal bei einem gemeinsamen warmen Mittagessen. Mit Blick auf die tollen Leistungen fielen heuer die Portionen des traditionellen Dankeschön-Essens sogar größer aus, befand OB Eschenbacher.


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