22.07.2015, 18:45 Uhr

„Grenzen überwinden – Inklusion“ Integrationsfirma der Lebenshilfe für Deutschen Engagementpreis nominiert

Gut essen und Gutes tun im Restaurant Viva Vita in der Freisinger Gartenstraße: Betriebsleiter Christian Burger, Marketingfrau Christine Gediga und Servicekraft Christina Zech freuen sich über die Nomininierung zum Deutschen Engagementpreis. Foto: Lebenshilfe Freising e. V.Gut essen und Gutes tun im Restaurant Viva Vita in der Freisinger Gartenstraße: Betriebsleiter Christian Burger, Marketingfrau Christine Gediga und Servicekraft Christina Zech freuen sich über die Nomininierung zum Deutschen Engagementpreis. Foto: Lebenshilfe Freising e. V.

Spannend wird der Herbst 2015 für die Integrationsfirma IPF mit dem Tagungshaus und Restaurant Viva Vita sowie SerVita – Dienste um Haus und Garten.

FREISING Die Tochter der Lebenshilfe Freising ist für den Deutschen Engagementpreis in der Kategorie „Grenzen überwinden – Inklusion“ nominiert. Im Herbst entscheidet eine Jury über die tatsächlichen Preisträger, die im Dezember ausgezeichnet werden. Christine Gediga, IPF-Marketing, erklärt: „Wir wünschen uns doch alle eine Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderung so selbstständig und selbstbestimmt wie möglich an allen Bereichen des Lebens teilhaben können und alle Menschen gleichberechtigt zusammen leben. Die IPF gibt Menschen mit Behinderung, die sonst kaum eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt hätten, diese Chance und zeigt der Gesellschaft wie leistungsfähig und motiviert diese Menschen sind. Dieses Projekt voranzutreiben und auszubauen motiviert mich auch ganz persönlich zum Engagement.“

„...damit Teilhabe gelingt!“ ist das Motto der Lebenshilfe Freising. Um auch Teilhabe für Menschen mit geistiger Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu verwirklichen, gründete der Verein 2001 die Integrationsprojekt Freising gGmbH. Hier arbeiten etwa 80 Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt, mit gleicher Bezahlung nach Tarif zusammen. Das wirkt sich positiv auf die Gesellschaft aus – die Menschen mit Behinderung sind „normale“ Arbeitnehmer, die ihre Sozialversicherungsbeiträge und Steuern zahlen, und die Menschen ohne Behinderung, die die Angebote nutzen, profitieren von der Motivation der Menschen mit Behinderung und können ihre sozialen Kompetenzen erweitern.


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