19.06.2013, 12:54 Uhr

Am kommenden Wochenende Anwohner-Konferenz in Attaching

Foto: BauersachsFoto: Bauersachs

Teilnehmer aus ganz Europa bei der ersten internationalen Flughafen-Anwohner-Konferenz in Attaching.

FLUGHAFEN MÜNCHEN Trotz des Votums der Münchner gegen die dritte Startbahn am Airport München – die Bürgerinitiativen im Flughafenumland bleiben wachsam und aktiv. Am kommenden Wochenende, 21. bis 23. Juni,  findet in Attaching die erste internationale Flughafen-Anwohner-Konferenz am Sportplatz statt.

So steht's in der Presseinfo des Aktionsbündnisses "AufgeMUCkt": „Diese Konferenz ist unser Antwort auf die nationale Flughafenkonferenz, die Anfang des Jahres auf Einladung des bayerischen Finanzministeriums stattgefunden hat. Dabei geht es um die internationale Vernetzung von Flughafenanwohnern und die Formulierung gemeinsamer Forderungen, die an die nationalen und europäischen Parlamente gestellt werden sollen."

Dazu werde auf der Konferenz ein sogenanntes Attachinger Manifest verabschiedet. Zentraler Punkt darin sei ein europaweites Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr. Die Interessen und die Gesundheit der Anwohner sowie der Klimaschutz dürften nicht weiter nachrangig hinter wirtschaftlichen Interessen stehen.

Zur Konferenz haben sich "AufgeMUCkt" zufolge bereits Vertreter aus Brüssel, London, Paris, Zürich, Wien, Nantes, Berlin, Frankfurt, Köln, Leipzig angemeldet. Dies zeige, dass man sich nicht weiter gegeneinander ausspielen lasse.

Als Referenten für Samstag, 22. Juni, kommen: Prof. Dr. Eberhard Greiser, Prof. Dr. Oswald Rottmann, Alexander Mahler (FÖS), Dr. Michael Wilk, John Stewart und Dr. Christine Margraf. Die Konferenz beginnt am Freitagabend mit einem Come Together, bei dem sich die Bürgerinitiativen vorstellen. Der Samstag ist ab 10 Uhr den Vorträgen und Diskussionen gewidmet, am Sonntag findet ein Kampagnentraining statt.


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