28.04.2020, 13:11 Uhr

Beitrag zur Krisenbewältigung: Schutzausrüstung ist ständig im Anflug

Etliche Transportflüge mit Hilfsgütern und Schutzausrüstung kommen derzeit laufend am Münchner Flughafen an.  F.: ATF/FMGEtliche Transportflüge mit Hilfsgütern und Schutzausrüstung kommen derzeit laufend am Münchner Flughafen an. F.: ATF/FMG

Große Bedeutung des Airports für Transport von Hilfsgütern und Schutzausrüstung

Flughafen. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise gewinnt der Münchner Airport für den Transport von Hilfsgütern und Schutzausrüstung zunehmend an Bedeutung.

Bei den derzeit durchschnittlich zwanzig täglichen Frachtflügen liegt ein Schwerpunkt auf der Beförderung von medizinischen Gütern. So fliegt etwa Uzbekistan Airways mit einer Boeing 767F (Foto) im Auftrag der Spedition Senator International zweimal wöchentlich von der chinesischen Hafenstadt Tianjin mit medizinischen Hilfsgütern nach München. Diese Flüge sind vorerst bis Ende Juni geplant. Qatar Airways führt ab Doha bis voraussichtlich Ende Mai eine tägliche Frachtverbindung mit einer Boeing 777 nach München durch – auch hier werden Medizingüter transportiert. Dies gilt auch für Flüge der Icelandair, die seit vergangenem Sonntag einmal täglich im Auftrag des Logistikunternehmens DB

Schenker mit extra umgebauten Frachtmaschinen vom Typ Boeing 767 aus Shanghai landen. Die Lufthansa fliegt noch bis Mitte Mai mit einem Airbus A350 zwei Mal täglich medizinische Schutzausrüstung von China über Seoul nach München.

Diese fliegenden Sondertransporte zur Beförderung von medizinischen Hilfsgütern leisten hierzulande einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise. − pm –