29.03.2018, 18:37 Uhr

Ulrike Scharf für Erding: Die Verkehrssituation muss endlich besser werden

Ulrike Scharf kämpft für Erding (Foto: Pressestelle U.Scharf)Ulrike Scharf kämpft für Erding (Foto: Pressestelle U.Scharf)

Scharf fordert Unterstützung von Verkehrsministerin Ilse Aigner

ERDING „Unabhängig von der andauernden Diskussion um die dritte Startbahn müssen die dringend für die Verbesserung der Verkehrssituation um die Große Kreisstadt Erding benötigten Maßnahmen schnellstmöglich weiter voran gebracht werden“, fordert die Erdinger Stimmkreisabgeordnete Ulrike Scharf in einem Brief an die neue Verkehrsministerin Ilse Aigner.

Die Verkehrsinfrastruktur im Großraum München kann mit dem Wachstum und dem Zuzug nicht schritthalten, besonders in der Region Erding ist diese Diskrepanz deutlich spürbar. Bis zum Jahr 2034 werden sich ca. 360.000 weitere Neubürger im Großraum München niedergelassen haben.

„Unsere Heimat profitiert natürlich vom anhaltenden Boom in der Region. Der Arbeitsmarkt ist stetig im Aufwind – die Wirtschaft erreicht jedes Jahr neue Spitzenwerte. Doch dadurch entstehen auch zahlreiche Probleme. Neben dem Wohnungsmangel ist die angespannte Verkehrssituation in unserem Landkreis die größte Baustelle“, verdeutlicht Scharf. „Die 2. Stammstrecke ist hier natürlich ein Meilenstein zur Entlastung unseres Nahverkehrs. Doch eines ist für uns Erdinger ganz entscheidend: Durch die 2. Stammstrecke dürfen die anderen dringend benötigten Infrastrukturprojekte, wie beispielsweise der S-Bahn-Ringschluss, nicht benachteiligt werden.

Nicht nur für uns ist der Ringschluss ein großer Schritt in die Zukunft, sondern auch für ganz Südostbayern. Zu den dringlichsten Projekten gehört natürlich auch nach wie vor der vierspurige Ausbau der Flughafentangente-Ost. Aber auch die Große Kreisstadt Erding muss durch die geplante Nordumfahrung ED 99 deutlich entlastet werden. Hier sehen wir am Ende den Freistaat in der Pflicht, die Straße zu übernehmen und in eine Staatsstraße umzuwidmen sowie den Bau mit dem maximalen Fördersatz zu finanzieren. Eine große Herausforderung bei allen geplanten Maßnahmen ist die Finanzierbarkeit der benötigten Ausgleichsflächen“, so Scharf abschließend.