23.02.2018, 17:36 Uhr

Zum Abschied erneut ein Rekordergebnis Die letzte Erbse, ein Riesenerfolg

Der Scheck zeigt mit 75.500 Euro Spendensumme erneut eine Rekordsumme. Darüber freuen sich ( v.l.) Oberbürgermeister Gotz, Oberst Schmid-Schickhardt und stellvertretender Landrat Schwimmer (Foto: Bundeswehr)Der Scheck zeigt mit 75.500 Euro Spendensumme erneut eine Rekordsumme. Darüber freuen sich ( v.l.) Oberbürgermeister Gotz, Oberst Schmid-Schickhardt und stellvertretender Landrat Schwimmer (Foto: Bundeswehr)

Bundeswehr sammelte 75.500 Euro Spendengelder

ERDING Ein Großteil der Bundeswehrdienststellen verlässt den Standort Erding in den nächsten Jahren. Wie eng die Bürger des Landkreises jedoch mit den Angehörigen im Fliegerhorst Erding verbunden sind, wurde wieder Ende letzten Jahres sichtbar. Bei der „Aktion Erbse“ kam eine Rekord-Spendenhöhe von 75.500 Euro zusammen, mit der selbst die optimistischsten Erbsenkenner nicht gerechnet hätten. Den Anstieg um noch einmal 19.000 Euro gegenüber der Rekordsumme des letzten Jahres hätte niemand vorauszusagen gewagt.

Natürlich hat dieser Erfolg mehrere positive Ursachen. Maßgeblich für die Rekordeinnahmen war die seit 38 Jahren anhaltende Spendenbereitschaft der Bürger im Landkreis Erding. Sicherlich ist aber auch eine Ursache für den großen Erfolg darin zu sehen, dass die 38. Aktion „Soldaten helfen“ gleichzeitig auch die letzte Erbse in der Verantwortung der Bundeswehr war.

Mit diesen Einnahmen können viele bedürftige Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Erding unterstützt und Freude in die Herzen von Menschen gebracht werden, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Oberst Stefan Schmid-Schickhardt, Standortältester Erding, übergab den symbolischen Scheck bei der letzten Abschlussveranstaltung der „Aktion Erbse“ an den Erdinger Oberbürgermeister Max Gotz und den Stellvertretenden Landrat Josef Schwimmer. Er sei stolz auf seine Frauen und Männer, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre und dankbar für die überwältigende Unterstützung der Landkreisbürger. Aber auch für die vielen Sachspenden der im Erdinger Landkreis ansässigen Firmen und die kostenfreien Konzerte der Kapellen und Musikschulen aus dem Landkreis bedankte er sich. Allein in den letzten zehn Jahren konnte die Aktion so über eine halbe Million Euro verteilen.

Die Aktion Erbse wird 2018 durch den Kreisverband Erding des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Federführung übernommen und mit Teilnahme bisheriger Spendenempfänger weitergeführt werden. „Diese Aufgabe wird für alle Beteiligten fordernd, und ich wünsche dem BRK die gleiche Unterstützung wie sie wir Soldaten und Fliegerhorstangehörigen über viele Jahre hinweg erleben durften“, sagte Oberst Schmid-Schickhardt. Mit einer großen Schöpfkelle wurde die Erbse von Oberst Schmid-Schickhardt symbolisch an Frau Juliana Mangold vom BRK übergeben.

Oberst Schmid-Schickhardt betonte, „alles Engagement wäre nichts ohne die Großzügigkeit der Bürger in Stadt und Landkreis Erding.“ Er zeigte sich tief berührt von der Spendenbereitschaft und dem großen Zuspruch. So können weit mehr als ein Dutzend Vereine und Organisationen in der Region unterstützt und deren Arbeit für bedürftige und notleidende Menschen wirkungsvoll gefördert werden.