22.02.2018, 16:47 Uhr

Sonderförderprogramm Gemeinde Wörth erhält 150.000 Euro

(Foto: Staatsministerium)(Foto: Staatsministerium)

Hintergrund ist der Hochwasserschutz in den Regionen.

WORTH Die Starkregenereignisse in den letzten Jahren haben in Bayern viele lokale Hochwasser an kleinen Gewässern verursacht. Mit einem Sonderförderprogramm für die Erarbeitung integraler Konzepte zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement unterstützt das Bayerische Umweltministerium die Kommunen in Bayern bei der Vorsorge direkt vor Ort. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf hat heute einen Förderbescheid aus dem Programm an die Gemeinde Wörth im Landkreis Erding überreicht. Ministerin Scharf betonte dabei: „Der Schutz vor Sturzfluten ist eine neue wichtige Säule des Hochwasserschutzes in Bayern. Zentraler Baustein ist der Hochwasserschutz in den Regionen. Hochwasserschutz ist ein Gemeinschaftsprojekt und kann nur Hand in Hand mit den Kommunen erfolgreich sein. Das Förderprogramm ermöglicht es den Gemeinden, maßgeschneiderte Konzepte für den bestmöglichen Hochwasserschutz zu schaffen. Die Gemeinde Wörth ist eine der ersten Kommunen in Bayern, die eine solche Förderung erhält. Ich freue mich, dass die Gemeinde die Chance ergreift und aktiv Maßnahmen zum Schutz ihrer Bürger vor Hochwasser und Sturzfluten entwickelt.“

Die Gemeinde hat vom Bayerischen Umweltministerium für die Entwicklung der Konzepte eine Förderung von 150.000 Euro erhalten. Insgesamt stehen 3 Millionen Euro für Fördermaßnahmen in 40 Kommunen zur Verfügung. 27 Gemeinden haben sich derzeit zum Förderprogramm angemeldet.


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