28.10.2017, 11:26 Uhr

BRK macht‘s alleine Aktion Erbse sorgt für Unmut

(Foto:Ursula Hildebrand)(Foto:Ursula Hildebrand)

Bisher wurden die bis zu 50.000 Euro aus der Benefiz-Aktion an mehr als ein Dutzend Vereine aufgeteilt. Der neue Organisator, das BRK, beansprucht aber alles für sich alleine.

ERDING Mords Aufregung gibt es derzeit um die Aktion Erbse in Erding. Feine Erbsensuppe essen für den guten Zweck an den vier Adventssamstagen auf dem Grünen Markt, das hat Tradition in Erding. Zig Mal führte der Fliegerhorst Erding seine traditionelle Aktion „Soldaten helfen“ durch. Bis zu 20 Vereine durften danach von den Erlösen profitieren. 55.000 Euro wurden zum Beispiel nach der vergangenen Aktion verteilt. Die Bundeswehr konnte nicht weiter machen, und so bemühte man sich um eine anderweitige Fortsetzung der Benefiz-Aktion. Der Erdinger Oberbürgermeister Max Gotz und die Fliegerhorstler verhandelten darüber.

Nun erklärte der BRK-Kreisverband, man würde 2018 übernehmen. Allerdings sagte die Kreisgeschäftsführerin Gisela van der Heijden, dass das BRK die Einnahmen komplett selbst benötige. Heißt: ein Geld für die bisher bedachten Vereine und Verbände.

In Erding rumort es nun, denn es heißt, das BRK sei bevorzugt behandelt worden. Bleibt zu hoffen, dass bis zum Start 2018 eine Lösung für Bedürftige im Sinne der Grundidee gefunden wird.


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