13.05.2017, 20:21 Uhr

Projekt Präventionsprogramm 'P.A.R.T.Y.' im Klinikum Rechts der Isar

Foto: Rainer Auer (Foto:Schmid)Foto: Rainer Auer (Foto:Schmid)

Am Freitag, 12. Mai, zwischen zehn und zwölf Uhr konnten Jugendliche, im Alter von 15 bis 18 Uhr den Tätigkeitsbereich einer Notaufnahme und das umfassende Equipment eines Rettungswangen im Krankenhaus Rechts der Isar betrachten.

MÜNCHEN Die Gäste konnten sich ein Bild davon machen, mit welchen Maßnahmen und Gerät, bereits an der Unfallstelle geholfen werden kann. Ebenso gab es die Möglichkeit den RTW der Feuerwehr München an zu fassen und ihn, ohne krank zu sein, zu betreten. Im Krankenhaus konnten die Schülerrinnen und Schüler die einzelnen "Stationen" ansehen, die sonst nur ein polytraumatisierter Patient durchläuft. Auch die intensivmedizinische Versorgung der jeweiligen Fachrichtung wurde eingehend behandelt und besichtigt.

In einem Vortrag wurden die Fragen "Was bedeutet Prävention?", "Was kann ich tun, ummich zu schützen und sicher am Straßenverkehr teilzunehmen?" und "Welche Rolle spielen Alkohol und Drogen?", mit den Besuchern durchleuchtet und besprochen.  

Die Nationale Koordinierungsstelle "P.A.R.T.Y." ist angesiedelt bei der Akademie der Unfallchirurgie in München. Unterstützt wird das "P.A.R.T.Y."-Programm zudem durch den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft sowie den Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Die Initiatoren erklären ihr Engagement sehr einleuchtend: "Aus unserer Sicht ist jeder verletzte und verstorbene Mensch einer zu viel. Besonders tragisch ist der Verlauf bei jungen Menschen mitzuerleben, die aufgrund einer Unachtsamkeit oder einer bewussten Nachlässigkeit ihr Leben aufs Spiel setzen und bei denen es nie wieder so sein wird, wie vor dem Ereignis. Dies war der Grund und die Motivation, dass weltweit erfolgreiche und etablierte 'P.A.R.T.Y.'-Programm nach Europa zu holen und für Deutschland zu adaptieren."


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