05.02.2016, 10:58 Uhr

Asylbewerber kontrolliert Grapsch-Vorwürfe beim Dorfener Faschingsumzug

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Einige leichte Fälle von Vandalismus und etliche "Alkoholleichen" hatte die Polizei beim traditionellen "Hemadlenznumzug" am Unsinnigen Donnerstag in Dorfen zu verzeichnen. So weit, so normal, so problemlos.

DORFEN Schwieriger war ein Einsatz für die Polizei, als sich einige junge Frauen an eine Fußstreife der Polizei wandte und angaben, soeben aus einer Gruppe junger Afrikaner heraus begrapscht worden zu sein. Die gezeigten Männer wurden unmittelbar darauf kontrolliert.

Es sollte deren Identität festgestellt werden. Ob weitere Ermittlungen notwendig sind, muss noch geprüft werden. Sicher ist schon jetzt, dass es nicht zu besonders schlimmen Übergriffen gekommen war.

Obwohl sich die Beamten gegenüber den alkoholisierten Asylbewerbern sicherlich korrekt und umsichtig verhielten, wurden sie von unbeteiligten, die den Einsatzgrund nicht kannten, u. a. als Nazis und Rassisten beschimpft. Einige versuchten sogar, durch körperliche Präsenz den Einsatz der Polizei zu stören.

Erst diese Unbeteiligten machten die Anwesenheit zusätzlicher Beamten erforderlich. Abgesehen von diesem sehr unerfreulichen Einsatz verlief der Unsinnige Donnerstag für die Dorfener Polizei, die von Kolleginnen und Kollegen des Einsatzzuges Erding unterstützt wurde, problemlos.


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