16.10.2019, 13:30 Uhr

Zuwachs am Kuh-Kreisel Die Neue heißt „Alma“

Landrat Heinrich Trapp, seine Enkeltochter Anna und Bürgermeister Gerald Rost bei Almas Taufe.  (Foto: LRA Dingolfing-Landau)Landrat Heinrich Trapp, seine Enkeltochter Anna und Bürgermeister Gerald Rost bei Almas Taufe. (Foto: LRA Dingolfing-Landau)

Der Kuh-Kreisverkehr in der Gottfriedingerschwaige hat in den zwei Jahren seines Bestehens bundesweite Bekanntheit erlangt. Achtmal wurde in TV-Sendungen schon darüber berichtet. Auch in ihrer Heimat, im Landkreis Dingolfing-Landau, haben die Kühe zahlreiche Fans. Nun hat es Zuwachs gegeben.

GOTTFRIEDINGERSCHWAIGE Nachdem Kuh „Berta“ Randalierern zum Opfer gefallen war, steht seit einigen Tagen Kuh „Alma“ auf der Weide – sehr zur Freude von Landrat Heinrich Trapp und Bürgermeister Gerald Rost.

„Ich wollte schon lange einen besonderen Kreisverkehr bei uns haben“, erinnert sich Landrat Heinrich Trapp. Vor zwei Jahren war es dann soweit: Der neu errichtete Kreisverkehr an der Kreisstraße zwischen Gottfriedingerschwaige und der Autobahn-Anschlussstelle Dingolfing-Ost wurde mit einer Kuhweide ausgestattet, fünf Kunststoffkühe wurden darauf platziert. Bei der Namensgebung waren Kinder der umliegenden Grundschulen beteiligt.

Schließlich wurden sie auf die Namen Lilly, Rita, Zenzi, Berta und Sophie „getauft“. Nicht zum Zuge kamen seinerzeit die vorgeschlagenen Namen Rosi, Resi, Paula, Emma und Alma. Nun durfte Heinrich Trapps Enkeltochter Anna als Glücksfee per Losentscheid aus diesen Vorschlägen einen Namen für die neue Kuh ziehen. „Sie heißt Alma“, las das Mädchen nach dem Griff in die Lostrommel stolz vor. Und damit stand der Name fest. Bürgermeister Gerald Rost hatte ein Blumenkränzchen mitgebracht, das ihr zur Taufe umgebunden wurde.

„Wir kommen damit auch einem Bildungsauftrag, denn viele wussten vielleicht nicht mehr, dass hier früher Weideflächen waren“, erklärte Landrat Heinrich Trapp. Hinweistafeln, die kürzlich im Kreisverkehr aufgestellt wurden, erläutern die Entwicklung der Flächen vom Moor bis hin zum Ackerbaugebiet in kurzen, einprägsamen Worten.

Die Unfallstatistik zeigt, dass der Kuh-Kreisel zu den sichersten Kreisverkehren im Landkreis zählt. „Die Kühe sind nicht nur schön anzuschauen, sondern tragen wohl auch zur Verkehrssicherheit bei“, freut sich Landrat Heinrich Trapp.


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