15.11.2011, 19:05 Uhr

Klausurtagung in Röhrnbach Landkreis-CSU für Krankenhaus-Fusion

Im Mittelpunkt der Klausurtagung der CSU-Kreistagsfraktion und des CSU-Kreisvorstandes in Röhrnbach stand unter anderem die zukünftige stationäre medizinische Versorgung im Landkreis. Dabei spricht sich die CSU eindeutig für eine Fusion der Landkreiskliniken mit dem Krankenhaus Deggendorf aus.

RÖHRNBACH Der CSU-Kreisverband hat sich immer für eine ortsnahe, medizinisch hochwertige stationäre Versorgung der Landkreisbürger eingesetzt. Trotzdem sei es wichtig, war man sich bei der Klausurtagung einig, neue Wege zu gehen, um den Bürgern weiterhin modernste medizinische Versorgung zu gewährleisten. Deshalb ist man derzeit dabei, eine Fusion mit dem Krankenhaus Deggendorf einzugehen.

Der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter (2. v.re.) stellte in seinen Ausführungen heraus, dass mit der Fusion ein höherwertiges Leistungsangebot an allen Standorten ermöglicht wird. Sowohl in Dingolfing als auch in Landau wird das breite medizinische Spektrum erhalten und in Ergänzung mit den medizinischen Möglichkeiten des Deggendorfer Krankenhauses verbessert werden. Als gemeinsames Unternehmen wird man auch attraktiver für Bewerbungen von Fachärzten und für die Ärzte, die eine Facharztausbildung antreten. Viele Einrichtungen können zudem noch wirtschaftlicher geführt werden. Damit werden Defizite, die die kommunalen Haushalte zu tragen haben, abgebaut bzw. vermieden.

Ziel der neuen Kooperation sei, alle Arbeitsplätze zu erhalten und als Krankenhausunternehmen mit hoher Qualität die medizinische Versorgung in den Landkreisen Dingolfing-Landau und Deggendorf zu gewährleisten.

Die CSU im Landkreis spreche sich eindeutig für die Fusion des Kreisklinikums Dingolfing-Landau mit Deggendorf aus, so Kreisvorsitzender Max Straubinger (Mi.). Der Verwaltungsrat sei beauftragt, die notwendigen Gespräche, die bereits sehr zielorientiert geführt werden, bis zum Jahresende zum Abschluss zu bringen. Die CSU-Verwaltungsratsmitglieder Dr. Helmut Steininger und Werner Bumeder und Bürgermeister Max Schadenfroh sind sehr zuversichtlich, dass dies gelingen wird.

Unabhängig von den Fusionierungsgesprächen schreitet die Modernisierung der Krankenhäuser in Dingolfing und Landau zügig voran. So konnte in Dingolfing der Bauabschnitt I bereits abgeschlossen, der Bauabschnitt I in Landau begonnen werden. Man ist sehr zuversichtlich, dass in Kürze auch der Bauabschnitt II in Dingolfing in Angriff genommen werden kann.

Neben dem Schwerpunkt „Krankenhaus“ stellte man fest, dass zur Halbzeit der kommunalpolitischen Legislaturperiode schon viel vom Wahlprogramm der CSU umgesetzt wurde. So wurden wichtige Infrastrukturprojekte wie die Weillnbachtalstraße, eine neue Isarbrücke in Mamming und verschiedene Fahrbahndeckenerneuerungen bei Kreisstraßen abgeschlossen. Zudem ist die Isarbrücke in Teisbach im Bau und beim 3. Autobahnanschluss für Dingolfing wird das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. 



0 Kommentare