31.12.2020, 15:52 Uhr

London (AFP) Röhöl-Preise 2020 um ein Fünftel eingebrochen

Schlechte Zeiten für die Ölindustrie.
Quelle: AFP/Archiv/Paul Ratje (Foto: AFP/Archiv/Paul Ratje)Schlechte Zeiten für die Ölindustrie. Quelle: AFP/Archiv/Paul Ratje (Foto: AFP/Archiv/Paul Ratje)

Lockdowns und Ladenschließungen senken Nachfrage drastisch

Angesichts der Corona-Krise sind die Preise für Rohöl auf dem Weltmarkt in diesem Jahr um mehr als ein Fünftel eingebrochen. Der Preis für europäisches Nordsee-Rohöl lag am Donnerstagnachmittag bei umgerechnet 41,67 Euro pro Barrel. Das ist ein Rückgang von mehr als 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt.

Zu Beginn des Jahres 2020 verzeichnete der Ölmarkt noch steigende Preise, was unter anderem auf Spannungen in den rohstoffreichen Regionen des Nahen Ostens zurückging, die einen Versorgungsengpass befürchten ließen.

Bereits im März sanken die Preise jedoch stark, als die Corona-Pandemie sich ausbreitete. Lockdowns und Geschäftsschließungen in zahlreichen Ländern führten zu einer geringeren Nachfrage. Zudem führte ein Streit innerhalb der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) zu einem drastischen Preisabfall.

Mittlerweile haben sich die Ölpreise wieder etwas erholt, sind aber noch nicht auf das Niveau vor der Pandemie zurückgekehrt.


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