02.09.2020, 09:30 Uhr

Magdeburg (AFP) Erster Verdacht nach Tod von 73-Jährigem durch Schüsse in Quedlinburg zerschlagen

Blaulicht an einem Polizeiwagen.
Quelle: AFP/Archiv/Ina FASSBENDER (Foto: AFP/Archiv/Ina FASSBENDER)Blaulicht an einem Polizeiwagen. Quelle: AFP/Archiv/Ina FASSBENDER (Foto: AFP/Archiv/Ina FASSBENDER)

Ein Mensch vorübergehend festgenommen - Tatverdacht jedoch nicht erhärtet

Nach dem Tod eines 73-Jährigen durch Schüsse auf offener Straße in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt hat sich ein erster Verdacht hinsichtlich des möglichen Täters zerschlagen. Ein Mensch sei vorübergehend festgenommen worden, auch seine Wohnung sei durchsucht worden, teilte die Polizei in Magdeburg am Mittwoch mit. Letztlich habe sich jedoch "in keinerlei Hinsicht gegen diese Person ein Tatverdacht erhärtet".

Der 73-Jährige aus Quedlinburg war am Montagabend erschossen worden. Die Hintergründe waren unklar. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts des Mordes auf. Nach ersten Hinweisen von Zeugen könnte ein bislang unbekannter Tatverdächtiger mit einem Fahrrad vom Tatort geflüchtet sein.

Eine sofort eingeleitete Suche der Polizei mit Unterstützung eines Hubschraubers und eines Fährtenhunds blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei bildete zur Aufklärung der Straftat eine Sonderkommission. Zahlreiche Zeugen wurden vernommen und der Tatort eingehend untersucht. Eine Obduktion war für Mittwoch geplant.


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