31.07.2020, 11:33 Uhr

Berlin (AFP) Robert-Koch-Institut stuft nordspanische Regionen als Risikogebiete ein

Robert-Koch-Institut in Berlin.
Quelle: AFP/Archiv/John MACDOUGALL (Foto: AFP/Archiv/John MACDOUGALL)Robert-Koch-Institut in Berlin. Quelle: AFP/Archiv/John MACDOUGALL (Foto: AFP/Archiv/John MACDOUGALL)

Erhöhte Corona-Infektionsgefahr in Aragón, Katalonien und Navarra

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die nordspanischen Regionen Katalonien, Aragón und Navarra als Risikogebiete eingestuft. Dort bestehe ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus, hieß es am Freitag auf der Internetseite des RKI. In den betroffenen Regionen liegen beliebte Touristenziele wie Barcelona, die Costa Brava und das spanische Pyrenäengebiet. Am Dienstag riet bereits das Auswärtige Amt von Reisen in die Regionen ab.

In wenigen Tagen sollen sich Einreisende nach Deutschland einem Corona-Test unterziehen müssen, wenn sie aus einem Risikogebiet kommen. Die Einstufung obliegt dem RKI. Zu den etwa 140 betroffenen Ländern gehören Brasilien, die USA, die Türkei und Balkanländer wie Serbien oder Bosnien-Herzegowina. Als einziges komplettes EU-Land steht derzeit Luxemburg auf der Liste.

Betroffen von der Testpflicht sind nicht nur Urlauber, sondern auch alle anderen Reisenden, die etwa von einem Familienbesuch zurückkehren. Für Pendler soll die Testpflicht nicht gelten.


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