14.07.2020, 08:06 Uhr

Berlin (AFP) Braun: Bund und Länder beraten über Ausgangsbeschränkungen für Corona-Regionen

Kanzleramtsminister Braun.
Quelle: POOL/AFP/Archiv/HANNIBAL HANSCHKE (Foto: POOL/AFP/Archiv/HANNIBAL HANSCHKE)Kanzleramtsminister Braun. Quelle: POOL/AFP/Archiv/HANNIBAL HANSCHKE (Foto: POOL/AFP/Archiv/HANNIBAL HANSCHKE)

Diskussion über Maßnahmen für den Fall akuter Ausbrüche

Bund und Länder beraten über die Verhängung von Ausreisebeschränkungen für Landkreise, die besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind. Ziel der diskutierten Maßnahmen sei es, "sehr präzise und möglichst schnell zu reagieren", wenn ein akuter Corona-Hotspot auftauche, sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) am Dienstag in der Sendung "Frühstart" von RTL und n-tv.

Es werde darüber diskutiert, ob in einem solchen Fall eine Ausreisebeschränkung "nicht am Ende eine bessere Variante ist, als wenn man am Urlaubsort ankommt, um dann zurückgewiesen zu werden", sagte Braun weiter.

Bei einem akuten Corona-Ausbruch könnte dann entschieden werden: "Es bleiben hier in dieser Region mal alle Zuhause", sagte er. Dort sollte dann "flächig" getestet werden, "so dass man nach wenigen Tagen sagen kann, wir haben alle Infektionsketten entdeckt". Danach könne dann schnell wieder "zur Normalität" zurückgekehrt werden.

Die Gespräche würden derzeit zwischen ihm und den Chefs der Staatskanzleien der 16 Bundesländer geführt, sagte Braun.


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