20.06.2020, 08:45 Uhr

Berlin (AFP) Kommunen fordern wegen Karstadt-Kaufhof-Schließungen Hilfsaktion für Innenstädte

Karstadt am Ku'damm in Berlin .
Quelle: AFP/Archiv/Odd ANDERSEN (Foto: AFP/Archiv/Odd ANDERSEN)Karstadt am Ku'damm in Berlin . Quelle: AFP/Archiv/Odd ANDERSEN (Foto: AFP/Archiv/Odd ANDERSEN)

Städte- und Gemeindebund: Sofort Runde Tische einrichten

Wegen der bevorstehenden Schließung zahlreicher Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof fordert der Städte- und Gemeindebund schnelle Unterstützungsaktionen für die betroffenen Innenstädte. Es bedürfe "der sofortigen Einrichtung Runder Tische", sagte der Hauptgeschäftsführer der Verbands, Gerd Landsberg, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag. Der Konzern und sein Insolvenzverwalter müssten gemeinsam mit den Kommunen und den Eigentümern der Warenhausimmobilien "Zukunftsstrategien" erarbeiten.

"Hierbei muss es um sinnvolle Nachnutzungskonzepte der Immobilien sowie die damit verbundene Stärkung der Innenstädte gehen", führte Landsberg aus. Die angekündigte Schließung von 62 der gut 170 Kaufhäuser bedeute "für die betroffenen Städte und Regionen einen massiven Kahlschlag". Die Warenhäuser seien "Magneten in den Innenstädten und daher für die Kommunen systemrelevant".


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