10.06.2020, 09:41 Uhr

Berlin (AFP) Regierung verlängert Reisewarnung für Nicht-EU-Länder bis Ende August

Strand im thailändischen Pattaya.
Quelle: AFP/Archiv/Mladen ANTONOV (Foto: AFP/Archiv/Mladen ANTONOV)Strand im thailändischen Pattaya. Quelle: AFP/Archiv/Mladen ANTONOV (Foto: AFP/Archiv/Mladen ANTONOV)

Kabinett beschließt Eckpunktepapier

Die Bundesregierung verlängert die wegen der Corona-Pandemie erlassene Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der EU bis Ende August. Das Kabinett beschloss dazu am Mittwoch ein entsprechendes Eckpunktepapier, das aber Ausnahmen zulässt.

Für Ausnahmen müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Dazu gehört die Entwicklung der Infektionszahlen und die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Gesundheitssystems.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erklärte, anders als bei den europäischen Nachbarn gebe es für den Rest der Welt "noch nicht die gemeinsamen belastbaren Datengrundlagen, Kriterien und Abstimmungsprozesse, die einen uneingeschränkten Reiseverkehr ohne unkalkulierbare Risiken wieder möglich machen". Maas betonte: "Wir können und werden nicht riskieren, dass im Sommer erneut Deutsche in aller Welt stranden oder Urlaubsrückkehrer das Virus unentdeckt nach Deutschland tragen."

Auf Initiative von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) beschloss das Bundeskabinett zudem, die derzeit noch bestehenden Einreisekontrollen an den Grenzen zu den meisten europäischen Staaten am kommenden Montag zu beenden.


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